Der FC Bayern ist im Halbfinale der Champions League ausgeschieden. Die Münchner kamen am Mittwochabend nicht über ein 1:1 gegen Paris Saint-Germain hinaus.
Der Triple-Traum des FC Bayern ist geplatzt! Nach der 4:5-Niederlage im Halbfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain spielten die Münchner im Rückspiel, in der heimischen Allianz Arena, nur 1:1 gegen PSG. Damit ist der Rekordmeister am amtierenden CL-Sieger gescheitert.
Dembélé schockt Bayern nach 180 Sekunden

Die Bayern erwischten einen katastrophalen Start in das Spiel und lagen bereits nach knapp 180 Sekunden mit 0:1 in Rückstand. Nach einem Steckpass brach Kvaratskhelia auf der linken Seite durch und bediente mit einer präzisen Hereingabe Dembélé, der aus fünf Metern völlig frei den Ball mit einem satten Linksschuss ins Tor der Bayern beförderte.
Das Team von Vincent Kompany brauchte ein paar Minuten, um diesen Rückschlag zu verdauen, übernahm ab der zehnten Minute jedoch immer mehr die Spielkontrolle. In der 15. Minute tauchte der FCB erstmals gefährlich vor dem Pariser Tor auf: Nach einer scharfen Hereingabe von Diaz blockte Nuno Mendes vor dem einschussbereiten Olise.
In der 27. war es erneut der Franzose, der zum Abschluss kam. Sein Schlenzer aus knapp 14 Metern ging knapp über das Tor.
Vier Minuten später wurde es richtig hektisch. Bei einem Klärungsversuch von Vitinha spielte Neves den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand. Schiedsrichter Pinheiro entschied jedoch auf Weiterspielen. Der VAR schaltete sich nicht ein.
Kurz vor der Pause erhöhten die Bayern nochmals den Druck: In der 44. scheiterte Musiala mit einem Flachschuss an Safonov. Nur wenige Sekunden später setzte Tah einen Kopfball knapp am Tor vorbei. Somit blieb es zur Pause beim 0:1 aus Sicht der Münchner.
Kane-Treffer kommt zu spät

Nach dem Seitenwechsel drängten die Bayern weiter auf den Ausgleich. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Tor der Pariser jedoch nur selten.
Auf der Gegenseite verhinderte Neuer in der 57. Minute mit einer Glanzparade gegen Kvaratskhelia das 0:2. Nur wenige Minuten später war der FCB-Kapitän erneut gefragt. Diesmal entschärfte er einen Aufsetzer von Doue.
Auch wenn die Bayern mit knapp 65 Prozent deutlich mehr Ballbesitz in der zweiten Hälfte hatten, blieben die Münchner in der Offensive zu harmlos. Zu selten schaffte man es, in den Strafraum der Franzosen einzudringen, zu selten kam man in gute Abschlusspositionen.
Erst in der Nachspielzeit kamen die Bayern zum Ausgleich, doch der Treffer von Kane in der 94. kam zu spät. Am Ende blieb es beim 1:1 und dem Halbfinal-Aus der Münchner.



