Der FC Bayern wird sich im Sommer umstrukturieren müssen. Der Wechsel von Kathleen Krüger zum Hamburger SV scheint so gut wie sicher zu sein, nur noch die letzten Details sind zu klären. Jetzt kommt heraus: Die Bayern kommen dem HSV entgegen.
Laut dem Hamburger Abendblatt ist es so, dass Krüger ihre Position beim Hamburger SV, wo sie als Sportvorständin tätig sein wird, am 1. Juli, also direkt zur neuen Saison, antreten wird.
Interesant: Hierbei kommt der FC Bayern den Hanseaten entgegen und lässt seine Leiterin Organisation und Infrastruktur aufgrund ihrer Verdienste im Klub vorzeitig aus ihrem Vertrag. Eigentlich gilt bei ihr nämlich eine Kündigungsfrist von drei Monaten.
Krüger vor neuem Job beim HSV
Der FC Bayern bedauert intern, dass man Krüger verliert, aber die Herausforderung beim HSV ist eine große und die Rolle natürlich eine sehr interessante für sie. Schon seit Jahren ist Krüger fest beim FC Bayern verankert, hatte immer einen guten Draht zur Mannschaft, hat Einblicke in diverse Abläufe erhalten.

Offiziell tritt die ehemalige Bayern-Spielerin die Nachfolge von Stefan Kuntz an. Zusammen mit Vorstand Eric Huwer soll sie sich allerdings vor allem auf die strategische Entwicklung des Klubs fokussieren und auch die Nachwuchsarbeit, die jährlich knapp acht Millionen Euro kostet, wirtschaftlich aufstellen, heißt es in dem Bericht.
Bei den Transfers kommt es weiterhin auch klar auf Claus Costa an, der jetzt schon in die Kaderplanung für die kommende Saison involviert ist und erste Kontakte knüpft. Beim FC Bayern wird sich zeigen, wie man sich aufstellt, wenn Krüger ab der neuen Saison nicht mehr mit involviert ist. Es könnte zu Veränderungen kommen, aber das werden die Verantwortlichen intern bereits jetzt genau besprechen und zu gegebener Zeit eine Entscheidung bekannt geben.




