Neue Konkurrenz für Bayern: Nächster Topklub steigt in Gordon-Poker ein

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Der FC Bayern arbeitet weiterhin intensiv an einer Verpflichtung von Anthony Gordon. Der Offensivspieler von Newcastle United gilt bei den Münchnern offenbar als Wunschlösung für die linke Außenbahn. Doch im Werben um den englischen Nationalspieler droht dem Rekordmeister nun namhafte Konkurrenz aus der Premier League.

Dass der FC Bayern großes Interesse an Anthony Gordon hat, ist bekannt. Die Münchner sehen im 25-Jährigen offenbar den idealen Herausforderer für Luis Díaz auf der linken Offensivseite.


Vor allem Gordons Dynamik, seine Intensität gegen den Ball und seine Qualitäten im Pressing sollen perfekt zum Spielstil von Vincent Kompany passen. Zudem trauen die Bayern-Verantwortlichen dem Engländer offenbar noch einmal einen deutlichen Entwicklungsschritt zu.

Wie zuletzt mehrfach berichtet wurde, soll der Plan der Münchner darin bestehen, sich zunächst mit der Spielerseite auf einen Wechsel zu verständigen. Anschließend möchte der FC Bayern offenbar Druck auf Newcastle United ausüben, um die Ablöseforderung zu senken.

Denn die geforderten rund 75 Millionen Pfund wollen die Bayern dem Vernehmen nach nicht bezahlen. Jetzt droht jedoch zusätzliche Konkurrenz im Transferpoker. Laut Chelsea-Insider Simon Phillips beschäftigen sich inzwischen auch die Blues intensiv mit Gordon.

Demnach soll es bereits ein Treffen zwischen Chelsea und den Beratern des Spielers gegeben haben. Die Londoner sondieren aktuell mehrere Optionen für die offensive Außenbahn und sehen in Gordon offenbar einen interessanten Kandidaten.

Bayern hofft auf Vorteil bei Gordon

Anthony Gordon
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Vor allem die jüngsten Transferentwicklungen bei Chelsea könnten dem FC Bayern allerdings in die Karten spielen. Die Blues investierten in den vergangenen Jahren enorme Summen in Offensivspieler, ohne dabei dauerhaft die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Gerade die Verpflichtungen von Alejandro Garnacho und Jamie Gittens sollen intern bislang eher kritisch bewertet werden. Deshalb prüft Chelsea nun offenbar erneut den Markt. Gleichzeitig bleibt die Situation an der Stamford Bridge weiterhin unruhig. Auch die fehlende Klarheit auf der Trainerbank könnte bei Gordon eine Rolle spielen.

Genau darin könnte der FC Bayern einen Vorteil besitzen. Die Münchner beschäftigen sich schon länger intensiv mit dem Engländer und haben ihn offenbar frühzeitig als Priorität definiert. Darüber hinaus wurde laut Sky UK Kontakt zu Newcastle hergestellt, erste formelle Gespräche wurden Berichten zufolge geführt. Noch sind beide bei ihren Vorstellungen bezüglich einer möglichen Ablösesumme aber recht weit auseinander. Die Beziehungen zwischen den Klubs werden aber als sehr gut beschrieben.

Für Bayern kommt: aber als positiver Faktor hinzu: Gordon soll einem Wechsel ins Ausland grundsätzlich offen gegenüberstehen. Laut mehreren Berichten kann sich der Offensivspieler einen Schritt außerhalb der Premier League gut vorstellen.

Das könnte den Bayern im Werben um den Newcastle-Star entscheidend helfen. Schließlich bieten die Münchner nicht nur sportliche Stabilität und eine klare Perspektive unter Vincent Kompany, sondern auch die regelmäßige Möglichkeit, um Titel und die Champions League mitzuspielen.

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