PSG steigt in Transferpoker ein! Bayern muss um Gordon kämpfen

Sebastian Mittag
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Der FC Bayern kämpft weiter um Wunschspieler Anthony Gordon. Doch der Transfer droht kompliziert zu werden – auch weil sich nun offenbar Paris Saint-Germain in den Poker eingeschaltet hat.

Die Bemühungen des FC Bayern um Anthony Gordon stehen offenbar vor größeren Hürden als zunächst gedacht. Wie Sky berichtet, ist ein Wechsel des englischen Nationalspielers nach München aktuell „nicht in Sicht“.


Demnach sollen erste Kontakte zwischen dem FC Bayern und Newcastle United bereits ergeben haben, dass die Vorstellungen bei der Ablösesumme aktuell deutlich auseinanderliegen. Newcastle fordert laut dem Bericht bis zu 90 Millionen Euro für den Offensivspieler.

Auch die Sport BILD hatte zuletzt von einer Ablöseforderung in Höhe von rund 92 Millionen Euro berichtet. Hintergrund soll eine Vereinbarung mit dem FC Everton sein: Newcastle müsste demnach 15 Prozent der Ablösesumme an Gordons Ex-Klub weiterleiten.

Bayern will Preis offenbar nicht zahlen

Nach Informationen von Sky taxieren die Verantwortlichen den realistischen Marktwert des 25-Jährigen auf etwa 75 bis 85 Millionen Euro. Selbst diese Summe scheint den Bayern derzeit allerdings zu hoch zu sein.

Laut dem Bericht verfügen die Münchner aktuell zunächst nur über ein Transferbudget von rund 60 Millionen Euro für Neuzugänge in diesem Sommer. Weitere Einnahmen durch mögliche Verkäufe könnten den finanziellen Spielraum zwar noch erhöhen, doch genau darin liegt offenbar das Problem.

Denn ob Gordon dann überhaupt noch verfügbar wäre, bleibt fraglich. Neben dem FC Bayern sollen sich auch der FC Liverpool, der FC Arsenal und der FC Barcelona intensiv mit dem schnellen Flügelspieler beschäftigen.

Nun kommt offenbar noch weitere Konkurrenz hinzu. Das Portal TEAMtalk berichtet, dass sich inzwischen auch Paris Saint-Germain in den Transferpoker eingeschaltet hat.

Gerade PSG sowie die Premier-League-Klubs dürften finanziell deutlich flexibler sein als die Bayern – und könnten Newcastles Forderungen wohl eher erfüllen.

Gordon offenbar offen für Wechsel

Trotz seines Vertrags bis 2030 soll Gordon einem Abschied aus Newcastle grundsätzlich offen gegenüberstehen. Laut Sky tendiert der Offensivspieler aktuell sogar zu einem Wechsel im Sommer.

Anthony Gordon
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Für den FC Bayern bleibt Gordon dennoch weiterhin ein spannendes Profil. Der Engländer gilt intern als Wunschlösung für die Offensive, da er flexibel einsetzbar ist und sowohl auf dem Flügel als auch im Sturmzentrum spielen kann.

Allerdings deutet sich immer mehr an, dass die Münchner für einen Transfer an ihre finanziellen Grenzen gehen müssten – oder am Ende doch auf alternative Lösungen ausweichen.

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