Beim FC Bayern könnte im Abwehrzentrum wieder Bewegung entstehen. Dabei spielt Minjae Kim eine zentrale Rolle, denn seine Zukunft könnte eine überraschende Spur nach London öffnen.
Josh Acheampong ist bei den Münchnern offenbar nicht aus dem Blickfeld verschwunden. Nach Angaben der BILD befindet sich der Chelsea-Verteidiger weiter auf dem Radar des deutschen Rekordmeisters, gilt aktuell aber nicht als heißes Transferziel.
Der entscheidende Faktor in dieser Personalie heißt Minjae Kim. Wie BILD-Fußballchef Christian Falk berichtet, dass die Bayern-Bosse gesprächsbereit wären, sollte der Südkoreaner selbst einen Wechsel forcieren. Ohne einen Vorstoß des Innenverteidigers wollen die Münchner auf dieser Position vorerst nicht aktiv werden.
Beim FC Bayern schätzen sie Kim weiterhin, auch wenn der 29-Jährige derzeit nicht zur ersten Wahl zählt. Falk beschrieb die Lage so: „Er kann natürlich bleiben – er ist ein sehr guter Ersatzspieler. Ich weiß, dass er mit seiner Position im Kader zufrieden ist. Er weiß, dass er nicht in der Startelf steht, und das ist für Kim im Moment in Ordnung.“
Kim entscheidet über Bayerns Handlungsspielraum
Gleichzeitig soll der frühere Neapel-Profi nach einer größeren Rolle streben. Kim wolle sich laut Falk „wieder wichtig fühlen, so wie damals in der Serie A“. Der Journalist stellte aber auch klar: „Der FC Bayern drängt jedoch nicht auf einen Wechsel, und sie werden keinen neuen Innenverteidiger verpflichten, solange er nicht selbst gehen will.“
Sollte Kim seine Situation neu bewerten, könnte Acheampong wieder konkreter werden. Über ein Münchner Interesse an dem 19-Jährigen hatte bereits im Januar der Guardian berichtet. Der Engländer kann sowohl im Abwehrzentrum als auch rechts in der Viererkette spielen und bringt damit ein Profil mit, das in der Bayern-Defensive mehrere Rollen abdecken könnte.

Im aktuellen Kader verfügt Vincent Kompany mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah, Kim und Hiroki Ito über mehrere zentrale Abwehrspieler. Auch Josip Stanisic kann bei Bedarf innen verteidigen. Acheampong bleibt damit vorerst eine Option für den Fall, dass sich die Lage um Kim verändert.


