Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Konrad Laimer bleiben kompliziert. Während die Münchner bei den Gehaltsforderungen des Österreichers weiterhin hart bleiben, taucht nun ein neuer Name als möglicher Kandidat für die rechte Abwehrseite auf: Tino Livramento.
Dass die Bayern im Sommer punktuell am Kader arbeiten wollen, ist längst kein Geheimnis mehr. Vor allem auf den Außenbahnen sehen viele Verantwortliche noch Verbesserungspotenzial – insbesondere nach dem bitteren Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain.
Jetzt bringt das Portal Fichajes einen neuen Namen ins Spiel: Tino Livramento von Newcastle United soll beim deutschen Rekordmeister auf der Liste stehen.
Der 23-jährige Engländer gilt als einer der spannendsten Rechtsverteidiger der Premier League. Erst 2023 wechselte Livramento für rund 37 Millionen Euro vom FC Southampton zu Newcastle. Dort besitzt er noch einen Vertrag bis 2028.
Günstig wäre ein Transfer allerdings keineswegs. Dem Bericht zufolge verlangen die Magpies mindestens 70 Millionen Pfund – umgerechnet rund 80 Millionen Euro – für den englischen Nationalspieler.
Besonders brisant: Mit Manchester City und dem FC Arsenal sollen bereits zwei weitere europäische Schwergewichte im Poker mitmischen. City habe laut fichajes.com sogar bereits ein Angebot in Höhe von 75 Millionen Euro vorbereitet.
Livramento als mögliche Laimer-Alternative?

Der Name Livramento taucht vor allem vor dem Hintergrund der stockenden Gespräche mit Konrad Laimer auf. Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung des Österreichers ziehen sich seit Wochen hin. Vor allem die finanziellen Vorstellungen sorgen intern für Diskussionen. Medienberichten zufolge fordert Laimer künftig ein Jahresgehalt zwischen zwölf und 15 Millionen Euro.
Uli Hoeneß hatte dazu zuletzt öffentlich Stellung bezogen und dabei ungewöhnlich deutliche Worte gewählt. „Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Aber er ist eben nicht Maradona“, erklärte der Ehrenpräsident bei DAZN.
Zwar deutete sich zuletzt wieder eine Annäherung zwischen Klub und Spieler an, dennoch prüfen die Bayern offenbar weiterhin mögliche Alternativen.
Livramento würde dabei durchaus ins gesuchte Profil passen. Der Engländer gilt als extrem dynamisch, technisch stark und flexibel einsetzbar. Neben der rechten Abwehrseite kann er auch links verteidigen oder sogar offensiver agieren.
Allerdings wirft seine Verletzungshistorie durchaus Fragen auf. In der laufenden Saison kam Livramento aufgrund mehrerer Knie- und Oberschenkelprobleme lediglich auf 17 Premier-League-Einsätze.
Ob die Bayern tatsächlich bereit wären, eine Ablöse in dieser Größenordnung zu investieren, bleibt daher offen – zumal der Fokus der Münchner im Sommer weiterhin klar auf der Offensive liegen soll.


