Javi Fernández könnte beim 1. FC Nürnberg weiter Spielpraxis sammeln. Beim FC Bayern stellt sich damit die Frage, wie es mit dem jungen Mittelfeldspieler weitergeht.
Beim letzten Heimspiel gegen Schalke verabschiedete der 1. FC Nürnberg acht Spieler. Fernández gehörte nicht dazu. Nach Angaben der Club-Website sei „der junge Mittelfeldspieler auch für die kommende Saison beim 1. FC Nürnberg eingeplant“.
Offen bleibt allerdings, wie der Verbleib zustande kommen soll. Möglich ist eine weitere Leihe, aber auch ein fester Wechsel steht im Raum. Eine Entscheidung dazu ist bislang nicht gefallen.
Der Spanier war erst im Winter vom FC Bayern nach Nürnberg gewechselt. Zuvor hatte er seinen Vertrag in München bis 2028 verlängert, bei den Profis des deutschen Rekordmeisters blieb er allerdings noch ohne Einsatz. Beim FCN kam Fernández in der Rückrunde siebenmal in der Liga zum Zug, zuletzt viermal von Beginn an.
Fernández fühlt sich in Nürnberg wohl

Sein Start beim Club verlief zunächst schleppend. Es dauerte fünf Wochen, bis Fernández erstmals für Nürnberg auf dem Platz stand. Nach mehreren Jokereinsätzen erarbeitete sich der 19-Jährige aber einen Platz in der Startelf und zeigte sich nach dem Sieg gegen Magdeburg erleichtert: „Es war eine schwierige Situation zum Start, weil ich keine Einsatzminuten hatte.“
Die Entwicklung bewertete die Bayern-Leihgabe selbst als „sehr wichtig“. Nach seinen ersten Startelfeinsätzen wirkte Fernández deutlich zufriedener mit seiner Lage. „Ich fühle mich wohl hier“, sagte der zentrale Mittelfeldspieler.
Auch ein längerer Aufenthalt in Nürnberg ist offenbar nicht ausgeschlossen. Fernández äußerte sich zwar zurückhaltend, ließ die Tür aber bewusst offen: „Ich weiß es noch nicht. Es besteht die Möglichkeit, länger hier zu bleiben. Wir werden sehen, was passiert.“
Sportvorstand Joti Chatzialexiou hatte gegenüber der BILD bereits im Winter angedeutet, dass der Club von der Verpflichtung überzeugt ist: „Die Leute werden vielleicht im Sommer verstehen, wieso wir ihn geholt haben“.


