Der FC Bayern hatte ihn im Visier, Borussia Dortmund zeigte ebenfalls Interesse: Nun steht fest, dass Rayan seine Zukunft nicht in der Bundesliga sieht. Stattdessen zieht es den brasilianischen Angreifer nach England.
Laut Sky Sports News steht der 19-Jährige unmittelbar vor einem Wechsel zum AFC Bournemouth. „Intensive Gespräche in den letzten 24 Stunden“ hätten zur finalen Einigung geführt, heißt es. Noch in dieser Woche soll der Medizincheck erfolgen. Die Ablösesumme beträgt demnach rund 35 Millionen Euro. Das ist deutlich weniger als die ursprünglich geforderten 45 bis 50 Millionen, die Sport Bild im Dezember 2025 ins Spiel gebracht hatte.
Auch der FC Bayern hatte zuletzt laut ESPN Brazil Gespräche mit Vasco da Gama geführt. Doch trotz des Interesses aus München hat sich der talentierte Offensivspieler offenbar für einen Wechsel auf die Insel entschieden. In Bournemouth soll Rayan die Lücke schließen, die durch den Abgang von Antoine Semenyo zu Manchester City entstanden ist. Der Transfer des Ghanaers spülte rund 70 Millionen Euro in die Kassen der Engländer.
Rayan punktet mit Vielseitigkeit

Der flexibel einsetzbare Linksfuß erzielte in der vergangenen Série-A-Saison 14 Tore und steuerte eine Vorlage bei. Meistens kam er über die rechte Außenbahn, kann aber auch im Zentrum spielen. Für den Premier-League-Klub könnte der Brasilianer somit ein direkter Nachfolger für Semenyos werden.
Der deutsche Rekordmeister beobachtete Rayan bereits seit mehreren Monaten. Das frühe Interesse wurde durch Sport Bild publik gemacht. Doch die hohen finanziellen Forderungen dürften der Hauptgrund für den geplatzten Transfer sein, auch wenn die finale Ablösesumme nun wohl niedriger werden dürfte als zuvor von verschiedenen Medien vermutet wurde.
Dass Bournemouth nun vorzeitig den Zuschlag erhält, dürfte in München für Enttäuschung sorgen. Ein Youngster wie Rayan hätte der Münchner Offensive zusätzliche Flexibilität geben können und wäre ein vielversprechendes Zukunftsprojekt gewesen. Auch Dortmund hatte zwischenzeitlich seine Fühler ausgestreckt, geht nun aber ebenfalls leer aus.
