Dayot Upamecano
Foto: imago images

Wer in ein paar Jahrzehnten an den FC Bayern München des Jahres 2021 denkt, dem werden Spielernamen wie Robert Lewandowski, Manuel Neuer und David Alaba immer noch ein Begriff sein. Doch wer kennt dann noch Marc Roca oder Bouna Sarr? Wahrscheinlich nur ausgewiesene Experten der Bayern-Historie. Das zeigt das Dilemma des Rekordmeisters in dieser Saison: Die Neuverpflichtungen haben sich nicht als Verstärkungen erwiesen.

Damit dieses Problem in der kommenden Spielzeit nicht erneut auftritt, haben die Verantwortlichen des Vereins um Sportvorstand Hasan Salihamidžić bereits jetzt die Weichen gestellt. So kommt im Sommer von RB Leipzig Abwehr-Ass Dayot Upamecano. Der 22 Jahre alte Franzose hatte sich in seinen Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 43 Millionen Euro einbauen lassen, die Upamecano für einen Wechsel an die Isar nun gezogen hat. Sein Kontrakt läuft dort bis 2026.  Ein Transfer, auf den sich die Anhänger des Rekordmeisters jetzt schon freuen dürfen. Wer selbst erfolgreich sein möchte: Beste Schweizer Online-Casinos bieten nicht nur Bayern-Fans die Möglichkeit, regelmäßig zu gewinnen.

Mit Omar Richards vom englischen Zweitligisten FC Reading steht bereits ein weiterer Neuzugang fest. Der 23 Jahre alte Linksverteidiger wechselt ablösefrei und unterschrieb einen Vierjahresvertrag. Richards, der einmal für die U 21 Englands aktiv war, ist als Backup für Alphonso Davies auf der linken Abwehrseite vorgesehen.

Doch es kommen nicht nur neue Spieler zum FCB, einige werden den Klub im Sommer verlassen. Manche freiwillig, andere, weil sie die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt haben. Jeder Bayern-Fan dürfte wegen des Abschieds von David Alaba feuchte Augen bekommen. Nach 13 Jahren im Verein, unterbrochen nur durch eine halbjährige Leihe nach Hoffenheim, bricht der Österreicher seine Zelte beim Rekordmeister ab und wechselt wahrscheinlich zu Real Madrid. Noch hat Alaba seinen Wechsel zu den „Königlichen“ nicht bestätigt, doch trotz anderer Interessenten deutet alles darauf hin.

Weniger von Erfolg gekrönt war das zweite Engagement von Douglas Costa beim FC Bayern. Elf Bundesligaeinsätze in dieser Saison, in denen der Brasilianer einen Treffer erzielte, sind kein Ruhmesblatt. Aktuell fällt Douglas Costa, der für ein Jahr von Juventus Turin ausgeliehen ist, aufgrund eines Haarrisses im rechten Mittelfußknochen für längere Zeit aus. Im Sommer wird er mit großer Wahrscheinlichkeit zu seinem Stammverein zurückkehren.

Zeitnah plant Salihamidžić Gespräche mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Kingsley Coman, um deren Verträge langfristig zu verlängern. Goretzka (bis 2022) sowie Kimmich und Coman (jeweils bis 2023) zählen zu den Spielern, die eine neue Ära des FC Bayern prägen sollen.