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Fussball Clubs haben jetzt wieder eine neue Geschäftsidee. Und zwar sollen mit Kryptofirmen gemeinsam eigene Kryptowährungen auf den Markt kommen. Die Rede ist dann dabei von Fan-Tokens.

Die Fan-Token sind auf dem Vormarsch

Die Fussball Clubs haben sich wieder etwas neues einfallen lassen. Es gibt eine neue Einnahmequelle mit sogenannten Fan Tokens. Mit Kryptofirmen gemeinsam werden Fan-Tokens auf den Markt gebracht.

Da derzeit wenige Spiele mit richtigem Publikum stattfinden können, musste eine neue Einnahmequelle gefunden werden. Und das ist jetzt auch gelungen.
Es wurde nach Alternativen gesucht und die wurden jetzt mit den Krypto-Token gefunden. Diese orientieren sich klar an Bitcoin und Etherum und sie werden an bestimmten Börsen gehandelt.

Vorteile von Fan-Token

Wenn Sie in Besitz einer dieser Token sind, können Sie auch bei Entscheidungen mitmischen und außerdem können Sie an Wettbewerben teilnehmen. Auch Sonderangebote sind ein Teil dessen. Es werden Partnerschaften mit Kryptofirmen eingegangen. Eine dieser Partnerschaften ist Chiliz. Hier wird mit einer spanischen Nationalmannschaft zusammengearbeitet. Diese spanische Firma hat schon 20 Fussball Vereine unter sich, mit denen zusammengearbeitet wird.

Es gibt aber auch noch 8 weitere Mannschaften aus anderen Sportarten, die auch mitmischen. Den Vereinen wird dafür eine Gebühr gezahlt, damit man sich die Einnahmen aus dem Erstverkauf von den Fan-Token teilt. Es werden große Einnahmen hierdurch erwartet, genauer gesagt bis zu 200 Millionen Euro sollen laut Prognosen damit eingenommen werden.
Die Hälfte der Einnahmen geht dabei direkt an die Clubs.

Fans stehen den Token durchaus positiv gegenüber. Es wäre ein tolles Gefühl, auch etwas mitzubestimmen dürfen. Man darf zum Beispiel mitbestimmen, welches Lied im Stadion gespielt wird. Das gibt ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, man fühlt sich als Teil des Clubs.
Die Interaktion mit den Clubs wird sehr geschätzt.

Es gibt auch Kritik

Doch wie es immer so ist, gibt es auch Kritik an den sogenannten Fan-Token. Es wird von manchen Kritikern als Geschäftemacherei abgestempelt. Es werden Meinungen laut, wieso Fans dafür bezahlen sollten, damit sie etwas mitzubestimmen haben.

Meinungen besagen, man könne einfach die Vereine kostenpflichtig machen und müsse dafür keine Fan-Token verkaufen. Denn diese kämen auf Kosten für Dauerkarten und Mannschaftstrikots noch oben drauf.

Fan-Token: Subjektive Entscheidung

Im Endeffekt muss jeder Fan für sich selbst entscheiden, ob er Anteil durch Fan-Tokens haben möchte oder nicht, denn gezwungen wird natürlich niemand.
Man kann die Interaktion für sich nutzen und sich dadurch mehr mit dem Club verbunden fühlen. Oder man lässt es sein, weil das nichts für einen ist. Eine ganz subjektive Entscheidung. Wenn Sie möchten, können Sie damit auch auf den Schweizer Sport wetten.