Bundesliga

­čÄÖ´ŞĆ Die Stimmen zum Arbeitssieg gegen K├Âln: „Haben uns das Leben selbst schwer gemacht!“

Julian Nagelsmann
Foto: imago images

Der FC Bayern hat sich am 2. Spieltag in der Fu├čball Bundesliga gegen 1. FC K├Âln deutlich schwerer getan als erwartet. Spieler und Verantwortliche zeigten sich nach dem 3:2-Erfolg dennoch zufrieden.



Matchwinner Serge Gnabry ├Ąu├čerte sich wie folgt zu dem Sieg: „Ich denke die erste Halbzeit war gut von uns, wir haben viele Umschaltsituationen aber nicht zu Ende gespielt. In der zweiten H├Ąlfte haben wir das deutlich besser gemacht. Wir haben umgestellt und ein bisschen offensiver gespielt.“ Der Fl├╝gelst├╝rmer haderte jedoch mit den beiden Gegentoren: „Es war unn├Âtig, dass wir so leichte Gegentore bekommen und uns selbst das Leben so schwer machen.“

FCB-Coach Julian Nagelsmann war mit der Art und Weise wie sich seine Mannschaft pr├Ąsentiert hat nicht ganz zufrieden: „Das Ergebnis ist gut, das Spiel viel zu wild. Es hatte Parallelen zum Spiel gegen Gladbach. Wir haben immer noch einiges zu tun.“ Der 34-j├Ąhrige ├Ąrgerte sich vor allem ├╝ber die vielen Ballverluste: „Wir haben zu oft und einfach den Ball verloren, dass h├Ątten wir besser machen k├Ânnen.“

Am Ende z├Ąhlen jedoch nur die drei Punkte f├╝r Nagelsmann: „Fu├čball ist ein Ergebnissport und das Ergebnis stimmt am Ende aus unserer Sicht.“

„Wir h├Ątten vielleicht sogar die Chance gehabt, was mitzunehmen“

Die K├Âlner pr├Ąsentierten sich ├╝berraschend stark. Laut Mark Uth, der den 2:2-Ausgleich erzielte, w├Ąre f├╝r den FC heute mehr drin gewesen: „Die Intensit├Ąt ist bei uns nat├╝rlich sehr, sehr hoch. Da m├╝ssen wir uns noch dran gew├Âhnen, aber ich denke, dass wir es heute sogar recht gut gemacht haben. Wir h├Ątten vielleicht sogar die Chance gehabt, was mitzunehmen, aber Bayern hat nat├╝rlich auch extrem viel Qualit├Ąt. Du kannst die Bayern auch nicht 90 Minuten pressen, daf├╝r sind die technisch viel zu gut.“

FC-Coach Steffen Baumgart war mit der Leistung seiner Mannschaft, trotz der Niederlage, zufrieden: „Wir haben es sogar vers├Ąumt, in der ein oder anderen Situation noch mutiger nach vorne zu spielen. Das ist normal, das ist okay, wir h├Ątten das Spiel in der ein oder anderen Situation besser gestalten k├Ânnen. Die Jungs haben gut gearbeitet, sind zur├╝ckgekommen.“