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Das große Zittern beginnt: ManCity droht im Sommer der Ausverkauf der Top-Stars

Pep Guardiola
Foto: Nathan Stirk/Getty Images

Seitdem heutigen Montag beschäftigt sich der Internationale Sportgerichtshof CAS mit dem Einspruch von Manchester City gegen die Europapokalsperre der UEFA. Das Urteil könnte große Auswirkungen auf den europäischen Fußball haben, vor allem mit Blick auf den Transfermarkt.

Manchester City wurde Anfang des Jahres wegen „schwerwiegenden Verstößen“ gegen das Financial Fairplay der UEFA für alle europäischen Wettbewerben für die kommenden zwei Spielzeiten gesperrt. Zudem muss der englische Meister eine Geldstrafe in Höhe von 30 Mio. Euro zahlen.

Die Skyblues haben gegen das Urteil Einspruch beim Internationale Sportgerichtshof CAS eingelegt. Bedingt durch die Corona-Krise beschäftigt sich der CAS erst seit dieser Woche damit.

Pep Guardiola droht der Abgang zahlreicher Top-Stars

Bis kommenden Mittwoch wird der CAS sich mit dem Fall von ManCity im Detail beschäftigen und aller Voraussicht nach auch eine Entscheidung treffen. Während die UEFA auf eine Bestätigung ihrer Sperre hofft, bestreitet Manchester den Vorwurf gegen das FFP verstoßen zu haben.

Klar ist: Sollte der CAS die UEFA-Sperre nicht kippen, wird dies nicht nur Folgen für Manchester City haben, sondern aller Voraussicht nach für den europäischen Fußball. Den Citizens droht in diesem Fall ein Vertrags- und Finanzchaos. Viele Experten gehen davon aus, dass die City-Spieler bei einer zweijährigen Sperre ihre laufenden Verträge außerordentlichen kündigen können, da der Verein nicht mehr in der Lage ist die vertraglichen Ansprüche zu erfüllen, z.B. die Teilnahme an der Champions League bzw. die Zahlung der daraus resultierende Prämien.

Kevin De Bruyne
Foto: David Ramos/Getty Images

Kevin De Bruyne hatte sich vor kurzem dazu bereits geäußert und angedeutet, dass er nicht bereit sei zwei Jahre auf die Königsklasse zu verzichten: „Zwei Jahre sind eine lange Zeit, ein Jahr ist etwas, mit dem ich leben könnte“. Gerüchten zufolge könnte der FC Bayern ein potenzieller Abnehmer für den Belgier sein. Viele weitere Stars, die sich im besten Fußballer-Alter befinden, denken sicherlich genauso wie De Bruyne.

Auch aus finanziellen Gründen wäre City, bei einer Ablehnung des Einspruchs, faktisch dazu gezwungen seine Top-Stars zu verkaufen um Kosten zu senken. Ohne die Einnahmen aus der Champions League wäre man nicht mehr in der Lage die überdurchschnittlichen Spielergehälter zu finanzieren.

Hat das CAS-Urteil Auswirkungen auf den geplanten Sane-Transfer?

In Sachen Leroy Sane und dem geplanten Wechsel zum FC Bayern dürfte die Entscheidung des CAS keinerlei Rolle spielen. Sane wollte bereits vergangenen Sommer zum deutschen Rekordmeister, noch bevor die Sperre verhängt wurde.

Dennoch könnte die Sperre den Druck auf die Verantwortlichen in Manchester nochmals erhöhen, vor allem mit Blick auf die laufenden Transferverhandlungen und die Ablösesumme.