Champions League

„Wir werden uns das Finale sehr hart erkämpfen müssen“ – Rummenigge warnt vor dem Underdog Lyon

Olympique Lyon
Foto: Franck Fife/Pool via Getty Images

Anders als erwartet trifft der FC Bayern im CL-Halbfinale am kommenden Mittwoch nicht auf Manchester City, sondern auf Olympique Lyon. Die Franzosen haben den Top-Favoriten aus England vollkommen überraschend aus dem Finalturnier gekegelt. Während Fans gedanklich schon vom Finale träumen, warnt Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge davor OL zu unterschätzen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Lyon und der FC Bayern in einem CL-Halbfinale gegenüberstehen. In der Saison 2009/10 gab es dieses Duell bereits in der Königsklasse. Damals setzten sich die Münchner deutlich mit 1:0 und 3:0 in zwei Spielen durch und sicherten sich den Final-Einzug. Im Endspiel musste man sich dann jedoch Inter Mailand geschlagen geben.

Mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlage hat der FC Bayern die Nase vorne im direkten Vergleich. Dennoch rechnen die Verantwortlichen in München nicht damit, dass es ein Spaziergang für Hansi Flick und sein Team wird.

„Lyon ist eine Mannschaft, die mit Herz verteidigt“

Bayern-Cheftrainer Hansi Flick hat bereits vor dem Finalturnier betont, dass er und seine Mannschaft „step by step“ denken und sich immer nur auf den nächsten Gegner fokussieren. Auch wenn die Münchner aufgrund ihrer Gala-Leistung gegen Barcelona und der überragenden Form in den vergangenen Monaten als „klarer Favorit“ in das Duell gegen Lyon gehen, warnt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge davor den französischen Traditionsverein zu unterschätzen: „Lyon ist eine Mannschaft, die mit Herz verteidigt und die dann mit ihren schnellen Offensivspielern immer wieder Nadelstiche setzt. Wir dürfen nicht glauben, dass wir ein leichtes Halbfinale haben werden – wir werden uns das Finale sehr hart erkämpfen müssen“.

Zeitgleich betonte der 64-jährige aber auch, dass die Spieler und Verantwortlichen beim FC Bayern total fokussiert arbeiten: „Ich war nach der Partie gegen Barcelona in der Kabine – und da war keine Partystimmung. Die Spieler waren total happy, zufrieden mit dem Spiel und natürlich mit dem Ergebnis. Aber schon kurz danach waren alle wieder fokussiert und konzentriert auf die nächste Aufgabe“.