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Enthüllt: Darum platzte der Cuisance-Transfer zu Leeds United wirklich

Mickael Cuisance
Foto: NICOLAS TUCAT/AFP via Getty Images

Der geplatzte Wechsel von Mickael Cuisance hat in den vergangenen Tagen für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Medienberichten zufolge scheiterte der sicher geglaubte Deal, weil der 21-jährige Franzose den obligatorischen Medizincheck nicht bestanden hat. Nun hat der Leeds-Insider Jermaine Beckford jedoch neue Details enthüllt warum der Transfer tatsächlich nicht zu Stande kam.

Am Deadline Day hat der FC Bayern noch einen Abnehmer für Mickael Cuisance gefunden. Der Mittelfeldspieler wurde bis zum Ende der Saison auf an Olympique Marseille ausgeliehen. Wenige Tage zuvor stand der 21-jährige Franzose kurz vor einer Unterschrift bei Leeds United, doch der Deal platzte auf der Zielgeraden.

Medienberichten zufolge soll Cuisance durch den Medizincheck gefallen sein, jenen den er wenige Tage später in Marseille problems bestanden hat. Dies ist allen Anschein nach jedoch nicht der wahre Grund für das Scheitern des Transfers.

Bayern wollte eine zu Rückkaufoption für Cuisance

Jermaine Beckford, ein ehemaliger Leeds-Profi und Angestellter des Premier League-Aufsteigers, verriet im Podcast „Doing A Leeds“, dass die geforderte Rückkaufoption der Bayern dafür verantwortlich war, dass die Engländer kurz vor dem Transferabschluss nochmals einen Rückzieher gemacht haben: „Wenn ich mir diesen Deal ansehe: Wir hätten 20 Millionen Pfund zahlen sollen und sie haben auf eine Rückkaufklausel in Höhe von 10 Millionen Pfund bestanden. Das macht keinen Sinn. Das heißt, sie wollten ihn günstig zurückholen“.

Die Verantwortlichen an der Isar scheinen aus ihrem Fehler gelernt zu haben. Während sich Marseille eine Kaufoption für Cuisance gesichert hat, verzichteten die Bayern diesmal auf eine Rückkaufoption.