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Müller widerspricht der aktuellen Müdigkeitsdebatte: „Die Belastung ist ähnlich wie in den vorigen Saisons“

Thomas Müller
Foto: imago images

In den vergangenen Wochen hat sich eine fortlaufende Debatte in Sachen Belastung und Müdigkeit im Profi-Fußball entwickelt. Corona-bedingt ist der Spielplan in der Saison 2020/21 so eng getaktet wie noch nie zuvor. Thomas Müller hingegen erkennt keinen wirklichen Unterschied zu einer „normalen Saison“.

Der 31-jährige Stürmer kann die aktuellen Diskussionen rund um die vermeintlich zu hohe Belastung nicht ganz nachvollziehen: „Man muss sagen, außer den zwei, drei Spielen, die dazu gekommen sind, ist die Belastung aus meiner Sicht ähnlich wie in den vorigen Saisons. Das war immer eine harte Zeit. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich mehr Spiele sind. Diese Müdigkeitsdebatte wird oft verwendet, wenn man sich die Leistungen auf dem Platz sonst nicht erklären kann“.

„Viel schlafen, gut essen“

In Sachen Regeneration hat Müller eigenen Aussagen zufolge kein wirkliches Geheimnis: „Für mich persönlich ist das auch eine Herausforderung. Ich versuche, viel zu schlafen, gut zu essen. Die trivialen Dinge, die man als Mensch machen sollte, um sich gut zu erholen. Und wir haben hier eine top Betreuung“.

Auch wenn die ersten Wochen in der neuen Saison bereits sehr kräftezehrend waren, braucht der FCB-Angreifer noch keine Pause Verschnaufpause: „Ich bin immer im Austausch mit dem Trainer, man muss das mal sehen, wir haben den Kader verbreitert und können fünf Mal wechseln. Der Akku ist nicht wirklich leer. Der Trainer kann entscheiden, wie er will“.