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Klare Ansage an Nagelsmann: Die Bayern-Bosse erwarten nicht nur Titel

Oliver Kahn und Herbert Hainer
Foto: imago images

Julian Nagelsmann hat bisher noch keinen Titel als Trainer gewonnen. Dieser Umstand wird sich in der kommenden Saison aller Voraussicht nach ändern, zumindest ist dies die klare Erwartungshaltung in München. Neben dem sportlichen Erfolg legen die Bayern-Bosse jedoch auch großen Wert auf das Thema Nachwuchsspieler-Entwicklung, wie Präsident Herbert Hainer diese Woche nochmals deutlich machte.



Nagelsmann und die Bayern-Verantwortlichen haben in den vergangenen Wochen bereits betont, dass der Gewinn der zehnten Meisterschaft in Folge das große Ziel für die neue Saison ist. Damit würden die Münchner einen neuen Rekord in Europas Top-Ligen aufstellen. In der Champions League möchte der FCB „soweit wie möglich“ kommen.

Laut Präsident Herbert Hainer erhoffen sich die Bayern zudem einen deutlichen Fortschritt in Sachen Nachwuchs-Förderung durch Nagelsmann. Heißt im Klartext: Die Bayern wollen in Zukunft nicht mehr viel Geld für teure Stars ausgeben, sondern die zukünftigen Stars selbst in ihrem Bayern-Campus ausbilden so wie einst Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller oder David Alaba.

„Wir in unseren Campus auch Erfolge verbuchen“

Hainer nahm dabei vor allem Neu-Trainer Julian Nagelsmann in die Pflicht: „Er soll für eine noch engere Verbindung zwischen den Jugendmannschaften und dem Profiteam sorgen, um in Zukunft mehr und mehr eigene Spieler im Herrenbereich zu haben.“

Der 67-jährige betonte zudem, dass dies auch positive Effekte auf die Wirtschaftlichkeit des Klubs hätte: „Das hätte nicht nur finanzielle Vorteile für uns bei der Kaderplanung, sondern wir wollen für die Investitionen in unseren Campus auch Erfolge verbuchen.“ Hainer sieht in Nagelsmann den „idealen Trainer“ um diese Ziele zu erreichen.