Der FC Bayern wurde in den vergangenen Wochen immer wieder mit einer Verpflichtung von Giorgi Mamardashvili in Verbindung gebracht. Zuletzt wurde es deutlich ruhiger um den 22-jährigen Georgier. Aktuellen Meldungen zufolge möchte der FC Valencia den Torhüter im Sommer unbedingt verkaufen und hat nun sogar seine Ablöseforderung herabgesetzt.
Nicht nur der Transferpoker um Harry Kane beschäftigt die Bayern-Verantwortlichen derzeit, auch auf der Torhüter-Position wird sich aller Voraussicht nach noch etwas tun diesen Sommer. Alexander Nübel hat den Verein in Richtung VfB Stuttgart verlassen, Yann Sommer steht vor einem Wechsel zu Inter Mailand. Wie die „Sport BILD“ berichtet, hat der FC Bayern mit David Raya, Bono und Giorgi Mamardashvili drei Top-Kandidaten auf der Liste.
Mamardashvili bleibt ein Thema beim FC Bayern
Nach „SPORT1“-Informationen hat der 27-jährige Raya vom FC Brentford den Münchnern am vergangenen Wochenende eine Absage erteilt. Der Spanier hat kein Interesse an einer Leihe und liebäugelt mit einem Wechsel innerhalb der Premier League zum FC Arsenal. Bei WM-Held Bono haben die Bayern mit Paris Saint-Germain starke Konkurrenz. Zudem ist es vollkommen offen, ob und zu welchen Konditionen der FC Sevilla den 32-jährigen Keeper ziehen lassen würde.
Wie der spanische Transfer-Inside Hector Gomez berichtet, könnte dafür die Personalie Mamardashvili in den kommenden Tagen deutlich heißer werden in München. Demnach forciert Valencia einen Verkauf des georgischen Nationaltorhüters. Besonders interessant: Laut Gomez wäre der spanische Erstligist ab einer Summe von 20 Mio. Euro gesprächsbereit. In den vergangenen Wochen wurde stets von einer Ablöse in Höhe von 30 Mio. Euro berichtet.
Es wird spannend zu sehen, ob die Bayern bereit sind in dieser Wechselperiode so viel Geld für einen neuen Torhüter auszugeben. Klar ist: Mit Anfang 20 könnte Mamardashvili, anders als Bono, auch langfristig die Nachfolge von Manuel Neuer in München antreten. Der Spieler selbst soll sehr offen für einen Wechsel an die Isar sein.