Harry Kane stand vergangenen Sommer nicht nur beim FC Bayern weit oben auf dem Wunschzettel, zahlreiche andere Top-Klubs haben sich um den 30-jährigen Torjäger bemüht. Wie nun bekannt wurde, hatte Kane auch ein sehr attraktives Angebot aus Saudi-Arabien vorliegen. Der Engländer entschied sich am Ende allerdings für den deutschen Rekordmeister.
Der Wechsel von Harry Kane zum FC Bayern gehörte zweifelsfrei zu den größten Blockbuster-Transfers in der abgelaufenen Wechselperiode. Die Münchner haben mit dem 100-Mio-Deal ein deutliches Statement gesetzt – sowohl sportlich als auch finanziell.
Wie die „BILD“-Fußballchef Christian Falk in seinem Podcast „Bayern Insider“ berichtet, mussten sich die Bayern nicht nur gegen Manchester United und Paris Saint-Germain durchsetzen, der FCB hatte auch Konkurrenz aus Saudi-Arabien. Laut Falk lag Kane ein unterschriftsreifes Angebot von Al-Hilal vor. Demnach hätte der englische Nationalspieler über 100 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen können. Al-Hilal lockte den Top-Torjäger mit einer Vertragsdauer von 2-3 Jahren. Zum Vergleich: In München soll der Stürmer „nur“ ein Viertel davon verdienen, ca. 25 Mio. Euro pro Saison.
Neymar statt Kane
Interessant ist: Nach Informationen der „BILD“ hat das Angebot aus Saudi-Arabien die Verhandlungen zwischen Tottenham und den Bayern „verkompliziert“. Grund: Al-Hilal war bereit deutlich mehr als Ablöse als der FC Bayern zu zahlen. Dementsprechend hätten die Spurs Kane lieber in die Saudi Pro League ziehen lassen, anstatt in die Bundesliga. Der Engländer machte aber schnell klar, dass er in Europa bleiben möchte und noch sportliche Ambitionen hat. Der Angreifer möchte mit Bayern die Champions League gewinnen und mit England bei der EM 2024 angreifen.
Nach dem geplatzten Kane-Deal hat sich Al-Hilal nach Alternativen umgeschaut und ist in Paris fündig geworden. Der Klub verpflichtete kurze Zeit später Brasilien-Star Neymar für knapp 90 Mio. Euro von PSG.