Bayern-Doku enthüllt: Robben wollte 2012 nicht mehr mit Ribery zusammenspielen

Vjekoslav Keskic
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Foto: IMAGO

Zehn Jahren haben Franck Ribery und Arjen gemeinsam beim FC Bayern gespielt und zwischen 2009 bis 2019 große Erfolge mit den Münchnern gefeiert. Höhepunkt war zweifelsfrei der Triple-Erfolg 2013. Wie nun bekannt wurde wäre es dazu beinahe nicht gekommen.

Sadio Mane hat in der abgelaufenen Saison mit seiner Kabinen-Prügelei gegen Leroy Sane für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Solche Vorfälle gab es beim FCB in der Vergangenheit des Öfteren. Auch das einstige Traum-Duo Franck Ribery und Arjen Robben war 2012 aneinandergeraten. Dem Vernehmen nach hat der Franzose Robben in der Halbzeit des CL-Halbfinales 2012 gegen Real Madrid geschlagen.

„Mit dem spiele ich nie mehr in einer Mannschaft“

In der neuen Bayern-Doku „Generation Wembley“, die den Weg der Münchner zum Champions-League-Triumph 2013 zeigt, wird dieser Zwischenfall thematisiert. Ehrenpräsident Uli Hoeneß verrät dabei, wie ernst die Lage damals zwischen Ribery und Robben war.

Die beiden Ex-FCB-Profis wurden einen Tag nach der Prügelei ins Büro von Hoeneß zitiert. Laut dem 71-Jährigen hat sich Ribery bei seinem Teamkollegen entschuldigt. Doch damit wollte sich der Niederländer nicht zufriedengeben: „Als Ribery raus war, sagte Robben: ‚Eins ist klar: Mit dem spiele ich nie mehr in einer Mannschaft.‘ Ich habe dann gesagt: ‚Du bleibst jetzt so lange hier, bis Du den Satz zurücknimmst.'“

Das Ergebnis ist bekannt: Ein Jahr später feierten die beiden gemeinsam den CL-Triumph in Wembley. Robben erzielte, nach Vorlage von Ribery, den entscheidenden Siegtreffer beim 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund. Nach der Triple-Saison spielten die beiden noch sechs weitere Jahre in München zusammen. 2019 verließen beide den deutschen Rekordmeister.

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