Am gestrigen Mittwoch (22.11.2023) sind bei RTL die ersten drei Folgen der Serie „Gute Freunde – der Aufstieg des FC Bayern“ ausgestrahlt worden. FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß (71), der in der Serie ebenfalls portraitiert wird, hat sich bereits begeistert gezeigt.
„Die Schauspieler müssen sich sehr mit der Materie, mit unserem Klub beschäftigt haben“, wird Uli Hoeneß auf der Webseite des FC Bayern München zur Serie zitiert. „Auch der Regisseur und derjenige, der das Buch geschrieben hat. Da ist ein Meisterwerk gelungen aus meiner Sicht“, so der Ehrenpräsident weiter. Auch Hoeneß ist in der Serie zu sehen. Dargestellt wird er vom Schweizer Schauspieler Max Hubacher.
„Gute Freunde – der Aufstieg des FC Bayern“ basiert auf dem Buch „Gute Freunde: Die wahre Geschichte des FC Bayern München“ von Thomas Hüetlin. Regisseur der Serie ist David Dietl, Sohn des berühmten Filmemachers Helmut Dietl (u.a. „Kir Royal“, „Schtonk!“), der im Jahr 2015 in München verstorben war.
Die sechsteilige Serie zeigt die Geschichte des FC Bayern München in den Jahren von 1965 bis 1974, als man es erst an die nationale und schließlich auch an die internationale Spitze schaffte. Auch der WM-Triumph der deutschen Mannschaft 1974 im eigenen Land wird thematisiert.
Lob von Hoeneß, aber schwache Quoten
In „Gute Freunde“ werden einige der wichtigsten Persönlichkeiten der Bayern dieser Zeit gezeigt – neben Uli Hoeneß auch Franz Beckenspieler (gespielt von Moritz Lehmann), Gerd Müller (Markus Krojer), Paul Breitner (Jan-David Bürger) oder Sepp Maier (Paul Wellenhof).
„Diejenigen, die sich um die Serie verdient gemacht haben, haben sich viele Gedanken um die Hintergründe gemacht“, lobt Hoeneß.
Sämtliche sechs Folgen sind bereits per Stream beim Bezahlanbieter RTL+ verfügbar. Bei der gestrigen Free-TV-Premiere hätte man sich allerdings bessere Quoten erhofft. So landet „Gute Freunde“ in der Prime-Time-Wertung nur auf Rang 5 im Vergleich der Sender. 1,56 Millionen Zuschauer waren im Schnitt zwischen 20.15 und 23.05 Uhr bei den ersten drei Folgen mit dabei. Der Marktanteil lag demnach bei eher schwachen 6,9 Prozent.