Ein Konkurrent weniger für Bayern: Topklub steigt wohl aus Xavi-Poker aus

Markus Lenhardt
Foto: IMAGO

Der FC Bayern möchte den niederländischen Nationalspieler Xavi Simons unbedingt verpflichten. Durch den Ausstieg von Manchester United haben die Münchener nun bessere Karten. Sie wollen Simons nämlich, im Gegensatz zu PSG und RB Leipzig, eine langfristige Perspektive bieten.

Der FC Bayern intensiviert seine Bemühungen um Xavi Simons. Der niederländische Nationalspieler spielte eine überragende Saison mit 19 Torbeteiligungen im Dress von RB Leipzig. Bei der EM setzte er noch einen drauf. In vier Spielen gelangen ihm drei Vorlagen und ein Tor. Damit hat Simons nicht nur in Deutschland, sondern auch international für großes Interesse gesorgt.

Laut englischen Medienberichten ist mit Manchester United jetzt ein großer Verein aus dem Poker ausgestiegen. Intern sollen die Red Devils wohl überzeugt sein, dass sie in diesem Sommer keine Chance auf eine Verpflichtung des Niederländers hätten.

Simons steht immer noch bei PSG unter Vertrag. Die französische Hauptstadt will er jedoch wohl verlassen, da er befürchtet, kaum Spielzeit zu bekommen. Die Hauptinteressenten sind jetzt wohl der FC Bayern und RB Leipzig. Beiden Vereine haben auch grundsätzlich andere Pläne mit dem 21-jährigen. Die Bayern wollen Simons fest verpflichten und zu einem zentralen Baustein in der Offensive für die nächsten Jahre machen. Bei Leipzig würde es wieder auf eine Leihe und damit ein eher kurzfristiges Arrangement hinauslaufen.

Bayern ist überzeugt von Simons

Beim FC Bayern schwärmen sie schon seit Wochen von Xavi Simons. Bei der Vorstellung von Hiroki Ito meinte Sportdirektor Christoph Freund: „Xavi Simons ist ein sehr guter Spieler, hat eine sehr gute Europameisterschaft gespielt.“

Sportvorstand Max Eberl sagte der WELT über Simons: „Dass er ein herausragender Fußballer ist, hat man in der Bundesliga und bei der EM gesehen.“

Wohl auch deswegen werden astronomische Summen für einen Transfer genannt. Die französische Sportzeitung L’Équipe berichtete schon, dass der FC Bayern ein Gebot in Höhe von 90 Millionen Euro abgegeben haben soll.

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