Todeswünsche gegen Bayern-Star! Schockierende Szenen in Spanien

Foto: Getty Images

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Schockierende Szenen in Spanien! Bryan Zaragoza, der aktuell vom FC Bayern an Espanyol Barcelona ausgeliehen ist, wurde bei einem Ligaspiel gegen den FC Málaga massiv von gegnerischen Fans angefeindet. Einige Anhänger des Heimteams stimmten sogar Gesänge an, in denen sie dem 25-Jährigen den Tod wünschten.

Dabei hatte der Abend für die Bayern-Leihgabe zunächst sportlich hervorragend begonnen. Bereits in der 13. Minute brachte Zaragoza seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Nach einem starken Solo über die linke Außenbahn vollendete der Flügelspieler und feierte seinen Treffer anschließend ausgelassen mit geballten Fäusten.


Bei Teilen der Málaga-Fans kam dieser Jubel offenbar überhaupt nicht gut an. Zaragoza wurde fortan bei nahezu jedem Ballkontakt ausgepfiffen. Wenig später eskalierte die Situation auf den Rängen.

Málaga-Fans skandieren „Bryan, stirb“

Nachdem Zaragoza infolge eines Zweikampfs zu Boden gegangen war, stimmten einige Zuschauer lautstarke Hass-Gesänge gegen den Offensivspieler an. Dabei waren wiederholt die Worte „Bryan, stirb“ zu hören.

Die geschmacklosen Anfeindungen überschritten damit deutlich die Grenzen dessen, was im Fußballstadion akzeptabel ist. Aus sportlicher Rivalität wurden persönliche Angriffe gegen einen Spieler, der zuvor lediglich seinen Treffer gefeiert hatte.

Ob die spanischen Fußballbehörden wegen der Vorfälle Ermittlungen aufnehmen oder Sanktionen gegen den FC Málaga verhängen werden, ist bislang nicht bekannt. Angesichts der Schwere der Gesänge könnten dem Verein allerdings Konsequenzen drohen.

Besonders bitter: Zaragoza stammt aus Málaga

Für den Bayern-Profi dürften die Vorfälle auch aus persönlichen Gründen besonders schmerzhaft sein. Zaragoza wurde ausgerechnet in Málaga geboren und hat weiterhin enge familiäre Verbindungen in die Stadt.

Der dreimalige spanische Nationalspieler besucht seine Verwandtschaft dort regelmäßig. Dass er nun ausgerechnet in seiner Heimatstadt derart massiv angefeindet wurde, verleiht dem Vorfall eine zusätzliche Brisanz.

Zaragoza steht weiterhin beim FC Bayern unter Vertrag, spielt in dieser Saison allerdings auf Leihbasis für Espanyol Barcelona. Die Vereinbarung läuft bis zum Saisonende und beinhaltet eine Kaufoption für den spanischen Erstligisten.

Für den 25-Jährigen geht es in Barcelona darum, sich sportlich weiterzuentwickeln und mit konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen.

Mit seinem Treffer gegen Málaga lieferte Zaragoza erneut ein sportliches Argument. Überschattet wurde sein Auftritt allerdings von den massiven Anfeindungen auf den Zuschauerrängen.

Die Szenen zeigen einmal mehr, wie schnell die Stimmung in einem Fußballstadion umschlagen kann. Dass ein Spieler nach einem Torjubel mit Todeswünschen konfrontiert wird, ist durch sportliche Rivalität in keiner Weise zu rechtfertigen.

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