Vorstoß im Sommer 2027? Olmo bleibt ein Thema beim FC Bayern

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Der FC Bayern wird erneut mit einer Verpflichtung von Dani Olmo in Verbindung gebracht. Der spanische Nationalspieler steht offenbar weiterhin auf dem Radar des deutschen Rekordmeisters. Während zuletzt über einen möglichen Wintertransfer spekuliert wurde, gibt es nun neue Informationen zum Zeitplan der Münchner.

Bereits vor knapp drei Wochen hatte Sky berichtet, dass sich die Bayern mit einem möglichen Vorstoß im Januar beschäftigen. Nach Informationen der spanischen Zeitung SPORT ist ein Wechsel im Winter allerdings nicht vorgesehen. Stattdessen könnte der 28-Jährige erst im kommenden Sommer zum konkreten Thema werden.


Besonders interessant: Mit Max Eberl soll ausgerechnet jener Mann das Interesse vorantreiben, der Olmo bereits aus gemeinsamen Zeiten bei RB Leipzig bestens kennt.

Eberl soll großer Befürworter eines Olmo-Transfers sein

Laut SPORT gehört Eberl zu den größten Befürwortern einer möglichen Verpflichtung des spanischen Offensivspielers. Der Bayern-Sportvorstand arbeitete bereits bei RB Leipzig mit Olmo zusammen und schätzt dessen spielerische Qualitäten.

Der 28-Jährige gilt als technisch herausragender Offensivspieler, der sowohl auf der Zehnerposition als auch auf den offensiven Außenbahnen eingesetzt werden kann.

Allerdings stellt sich die Frage, ob der FC Bayern überhaupt Bedarf an einem weiteren Spielmacher hat. Mit Jamal Musiala und Michael Olise verfügen die Münchner bereits über zwei absolute Topspieler für die offensive Kreativzentrale. Hinzu kommen weitere Optionen im Angriff von Vincent Kompany.

SPORT zufolge beschäftigen sich die Bayern deshalb vor allem vorsorglich mit Olmo. Demnach wollen die Verantwortlichen auf mögliche Abgänge von Musiala oder Olise vorbereitet sein.

Olmo soll mit seiner Situation bei Barcelona unzufrieden sein

Dani Olmo
Foto: IMAGO

Dass ein Transfer überhaupt zum Thema werden könnte, hängt offenbar auch mit Olmos aktueller Situation beim FC Barcelona zusammen. Der spanische Nationalspieler steht bei den Katalanen noch bis zum Sommer 2030 unter Vertrag, soll mit seiner sportlichen Rolle aber nicht vollständig zufrieden sein.

Laut SPORT stört es den 28-Jährigen insbesondere, dass er in der laufenden Saison nicht regelmäßig in der Startelf steht. Hinzu kommt offenbar eine weitere Enttäuschung.

Dem Bericht zufolge soll Olmo irritiert darüber sein, dass seine Nicht-Nominierung für den Ballon d’Or innerhalb des Vereins nicht ähnlich kritisch aufgenommen wurde wie die Fälle seiner Teamkollegen Raphinha und Pedri.

Ob diese Unzufriedenheit tatsächlich ausreicht, um einen Abschied aus Barcelona in Betracht zu ziehen, bleibt offen.

Schließlich ist Olmo eng mit seinem Heimatverein verbunden und besitzt noch einen langfristigen Vertrag.

Bayern-Transfer hängt von mehreren Faktoren ab

Für den FC Bayern wäre eine Verpflichtung des Spaniers ohnehin kein Selbstläufer. Zunächst müsste der FC Barcelona grundsätzlich bereit sein, seinen Offensivspieler abzugeben. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen dürften eine entscheidende Rolle spielen.

Darüber hinaus müsste Olmo selbst einem Wechsel nach München zustimmen. Vor allem aber hängt ein möglicher Transfer davon ab, wie sich die personelle Situation in der Bayern-Offensive bis zum kommenden Sommer entwickelt.

Sollten Musiala und Olise langfristig in München bleiben, wäre eine Verpflichtung des 28-Jährigen sportlich nur schwer zu begründen.

Aktuell handelt es sich daher eher um ein mögliches Szenario für die zukünftige Kaderplanung als um einen unmittelbar bevorstehenden Transfer.

Dass Eberl den ehemaligen Leipziger weiterhin schätzt, könnte das Thema in den kommenden Monaten allerdings am Leben halten.

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