Bayern-Neuzugänge enttäuschen! Deutliche Kritik an Saibari und Brown

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Beim FC Bayern wächst nach dem enttäuschenden 3:3 bei Viking Stavanger die Kritik an einzelnen Spielern. Besonders zwei Sommer-Neuzugänge stehen im Fokus: Nathaniel Brown und Ismael Saibari. Beide konnten in Norwegen nicht überzeugen und erlebten einen bitteren Champions-League-Abend.

Während die Münchner nach einem 0:2-Rückstand zwischenzeitlich sogar mit 3:2 führten, reichte es am Ende nur zu einem Unentschieden. Neben den individuellen Fehlern in der Defensive sorgten auch die Leistungen der Neuzugänge für Gesprächsstoff.


Im BILD-Podcast „Bayern Insider“ nahmen Fußballchef Christian Falk und Reporter Julian Agardi insbesondere Brown und Saibari unter die Lupe. Beide äußerten deutliche Zweifel an den bisherigen Auftritten der beiden Bayern-Profis.

„Brown hat viel Lehrgeld gezahlt“

Besonders Nathaniel Brown erwischte in Stavanger einen gebrauchten Abend. Der Linksverteidiger durfte von Beginn an spielen, wurde von Vincent Kompany allerdings bereits zur Halbzeit durch Alphonso Davies ersetzt.

Vor allem beim zweiten Gegentreffer machte der deutsche Nationalspieler keine gute Figur. „Brown hat viel Lehrgeld gezahlt“, kritisierte Falk. Der BILD-Reporter wurde anschließend noch deutlicher: „Vor dem einen Gegentor zum 2:0 wird er da quasi weggeblockt wie so ein Schulbube.“

Nach Einschätzung von Falk hätte Brown die Situation aufgrund seiner Schnelligkeit durchaus besser lösen können. Der 23-Jährige habe dabei nicht gut ausgesehen.

Immerhin lieferte Falk auch eine mögliche Erklärung: Brown soll vor dem Spiel erkältet gewesen sein. Als Entschuldigung für seinen schwachen Auftritt wollte der Journalist das allerdings nicht gelten lassen.

Saibari wird ein- und wieder ausgewechselt

Nathaniel Brown
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Noch bitterer verlief der Abend für Ismael Saibari. Der Offensivspieler kam zur Halbzeit für Lennart Karl ins Spiel, musste in der 83. Minute allerdings schon wieder vom Platz. Für ihn brachte Kompany Hiroki Ito.

Falk verwies darauf, dass es sich um eine taktische Entscheidung gehandelt habe. Dennoch fiel sein Urteil über den Neuzugang kritisch aus. Zwar schaffe Saibari mit seiner Körperlichkeit Räume für Harry Kane, technisch sehe er allerdings noch deutlichen Nachholbedarf.

Auch Agardi zeigte sich enttäuscht. „Die sehe ich bislang offen gesagt noch nicht“, erklärte er mit Blick auf die Schnelligkeit, für die Saibari während der Vorbereitung gelobt worden war.

Seine Bewegungen am Ball wirkten weiterhin steif, insbesondere bei Versuchen, Gegenspieler im Dribbling zu überwinden. Dass er nach seiner Einwechslung wieder vom Platz musste, dürfte den Offensivspieler zusätzlich beschäftigen.

Agardi betonte, dass sich die Bayern von Saibari bislang deutlich mehr erhofft hätten. Allerdings sei der Neuzugang nicht der einzige Offensivspieler, der seiner Form aktuell hinterherlaufe.

Für Brown und Saibari geht es nun darum, möglichst schnell die sportliche Wende zu schaffen. Gerade angesichts der anstehenden Aufgaben gegen RB Leipzig und Arsenal brauchen die Münchner wieder deutlich mehr Qualität von ihren Neuzugängen.

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