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IMAGO / Eibner

Wettlauf gegen die Zeit: Kompany-Rückkehr gegen Arsenal bleibt offen

Von Manuel Behlert · · 3 Min Lesezeit

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Der FC Bayern muss vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Arsenal um seinen Cheftrainer bangen. Vincent Kompany ist weiterhin gesundheitlich angeschlagen und könnte das wichtige Heimspiel am Mittwochabend verpassen. Nachdem der Belgier bereits beim 6:1-Erfolg gegen RB Leipzig nur eingeschränkt coachen konnte, fehlte er am Dienstag sowohl beim Abschlusstraining als auch bei der Pressekonferenz. Sein Assistent Aaron Danks gab nun ein Update zur Situation.

Schon am vergangenen Wochenende war deutlich geworden, dass Kompany körperlich nicht auf der Höhe ist. Der 40-Jährige verbrachte gegen Leipzig nahezu die gesamte Partie auf der Trainerbank und überließ seinen Assistenten die Anweisungen an die Mannschaft.

Grund dafür ist eine hartnäckige Virusinfektion. Hinzu kommen Beschwerden im Hüftbereich, die dem Bayern-Coach insbesondere längeres Stehen und Treppensteigen erschweren.

Ob Kompany gegen Arsenal zumindest auf der Trainerbank Platz nehmen kann, ist weiterhin offen.

Danks: „Wir schauen morgen, wie es ist“

Auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel äußerte sich Aaron Danks zum Gesundheitszustand seines Chefs. „Vincent hat eine Virusinfektion. Es ist wichtig, dass er sich ausruht. Wir evaluieren es ständig und schauen morgen, wie es ist“, erklärte der Engländer.

Eine Entscheidung über Kompanys Anwesenheit in der Allianz Arena soll demnach erst am Spieltag fallen.

Trotz seiner gesundheitlichen Probleme bleibt der Belgier allerdings eng in die Vorbereitung eingebunden. „Wir kommunizieren sehr viel. Er bringt seinen Input, ob er dann morgen in der Allianz Arena sein kann, schauen wir morgen“, betonte Danks.

Der Cheftrainer arbeitet somit weiterhin an der taktischen Vorbereitung mit, auch wenn er aktuell nicht persönlich auf dem Trainingsplatz stehen kann.

Bayern-Co-Trainer bereit für den Ernstfall

Aaron Danks
IMAGO

Sollte Kompany tatsächlich ausfallen, müsste Danks gegen Arsenal eine noch größere Verantwortung übernehmen.

Der Engländer sieht darin allerdings kein grundsätzliches Problem. Schließlich ist die Aufgabenverteilung innerhalb des Trainerteams klar geregelt. „Für mich ändert sich nicht so viel. Wir sind ein starkes Trainerteam, wir haben unsere Prozesse. Wir müssen die Energie der Spieler hochhalten, damit sie morgen bereit sind“, erklärte der Assistent.

Bereits gegen Leipzig hatte Danks einen Großteil der aktiven Betreuung übernommen. Trotz der ungewöhnlichen Situation präsentierten sich die Bayern in hervorragender Verfassung.

Für den 40-Jährigen steht deshalb weniger die Frage im Mittelpunkt, wer am Mittwoch an der Seitenlinie steht, sondern vielmehr die bestmögliche Vorbereitung der Mannschaft. „Man konzentriert sich nur auf die Mannschaft und die Leistung. Man geht rein und verlässt sich auf seinen Instinkt“, erklärte Danks.

Dabei profitiere er auch von seinen bisherigen Erfahrungen und der Zusammenarbeit mit Kompany. „Ich habe von vielen Anführern gelernt, auch von Vincent kann ich viel lernen. Ich konzentriere mich nur auf die Mannschaft, dass sie so gut wie möglich vorbereitet ist.“

Die Bayern sind somit auf einen möglichen Ausfall ihres Cheftrainers vorbereitet. Dennoch hoffen die Verantwortlichen, dass Kompany rechtzeitig wieder fit wird.

Ob der Belgier am Mittwochabend persönlich in der Allianz Arena dabei sein kann, dürfte sich erst wenige Stunden vor dem Anpfiff entscheiden.

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