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Nach 250-Millionen-Coup: Folgt jetzt die große Bayern-Transferoffensive?

Von Vjekoslav Keskic · · 2 Min Lesezeit

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Der FC Bayern hat mit dem Einstieg der Viessmann Generations Group einen finanziellen Mega-Deal abgeschlossen. Für den Verkauf des letzten verfügbaren Anteilspakets an der FC Bayern München AG kassiert der deutsche Rekordmeister satte 250 Millionen Euro.

Wie die BILD berichtet, haben die Münchner bereits konkrete Pläne, was mit dem Geld passieren soll. Eine große Transferoffensive ist demnach zunächst nicht vorgesehen.

Am Donnerstag hatte der FC Bayern offiziell bestätigt, dass die Viessmann Generations Group neuer Minderheitsaktionär der AG wird. Das Familienunternehmen übernimmt im Zuge einer Kapitalerhöhung knapp 6,7 Prozent der Anteile.

Damit ist die Eigentümerstruktur des Rekordmeisters vorerst komplett. Der FC Bayern München eV hält weiterhin 70 Prozent, während sich die übrigen 30 Prozent auf Adidas, Audi, Allianz und Viessmann verteilen.

Bayern parkt 250 Millionen Euro auf dem Festgeldkonto

Besonders interessant ist, wie der Rekordmeister mit den zusätzlichen Einnahmen umgehen möchte.

Nach Informationen der BILD sollen die kompletten 250 Millionen Euro zunächst auf dem Festgeldkonto des FC Bayern landen. Eine unmittelbare Verwendung für Transfers oder andere größere Investitionen ist demnach nicht geplant.

Stattdessen wollen die Münchner ihre ohnehin starke finanzielle Position weiter ausbauen und sich zusätzliche Sicherheit für die kommenden Jahre verschaffen.

Das Vorgehen passt zur wirtschaftlichen Philosophie des deutschen Rekordmeisters. Der FC Bayern legt traditionell großen Wert darauf, finanziell unabhängig zu bleiben und langfristig aus eigener Kraft handlungsfähig zu sein.

Mit den zusätzlichen 250 Millionen Euro verbessert sich die Kapitalbasis der Münchner erheblich. Gleichzeitig verschafft sich der Klub einen finanziellen Puffer, um auch künftig auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren zu können.

Darum hat sich Bayern für den Viessmann-Deal entschieden

Viessmann
imago images / Waldmüller

Laut BILD gab es für die Verantwortlichen mehrere entscheidende Gründe, das letzte verfügbare Anteilspaket zu veräußern. Demnach stimmte aus Sicht der Münchner das Gesamtpaket aus dem neuen Partner, dem erzielten Verkaufspreis und den langfristigen Perspektiven der Zusammenarbeit.

Besonders wichtig war dabei offenbar die zusätzliche Planungssicherheit, die sich der FC Bayern durch den Einstieg des Familienunternehmens verspricht.

Die Partnerschaft mit Viessmann ist zudem keine völlig neue Verbindung. Bereits seit 2018 arbeiten beide Seiten zusammen. Aus einer ursprünglichen Markenkooperation entwickelte sich über die Jahre eine internationale Klimapartnerschaft.

Künftig wollen der FC Bayern und Viessmann insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Internationalisierung enger zusammenarbeiten.

Max Viessmann soll darüber hinaus Mitglied des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG werden. Das Gremium wird dafür von neun auf zehn Personen erweitert.

Mit dem 250-Millionen-Euro-Deal setzt der Rekordmeister damit nicht nur wirtschaftlich ein deutliches Zeichen.

Für die Verantwortlichen steht offenbar fest: Die langfristige wirtschaftliche Stabilität hat Vorrang vor schnellen Ausgaben auf dem Transfermarkt.

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