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IMAGO / Laci Perenyi

Kompany bleibt im Krankenhaus! Bayern gibt Update nach Zusammenbruch

Von Manuel Behlert · · 3 Min Lesezeit

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Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany gibt es neue Informationen zum Gesundheitszustand des Bayern-Trainers. Der 40-Jährige befindet sich weiterhin in einem Münchner Krankenhaus und muss sich zusätzlichen Untersuchungen unterziehen. Sportvorstand Max Eberl hat am Samstag auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg ein ausführliches Update gegeben.

Kompany war am Freitagnachmittag auf dem Trainingsgelände an der Säbener Straße zusammengebrochen. Der Belgier musste medizinisch versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Zuvor hatte er bereits mehrere Tage mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt.

Immerhin konnte Eberl nun eine erste Entwarnung geben. Der Zustand des Bayern-Coaches ist stabil. Eine schnelle Rückkehr auf den Trainingsplatz ist allerdings nicht vorgesehen.

Kompany bleibt mehrere Tage im Krankenhaus

Auf der Pressekonferenz schilderte der Sportvorstand zunächst, wie es dem 40-Jährigen aktuell geht. „Erst mal die gute Nachricht: Er ist stabil, wir haben gestern Abend gesprochen. Es war für uns alle kein schöner Moment. Er ist im Krankenhaus und wird auch noch einige Tage dort bleiben, bis man alles gecheckt und alles geprüft hat. Das zeigt wieder, dass Fußball nicht das allerwichtigste ist“, erklärte Eberl.

Damit steht fest, dass Kompany vorerst nicht an die Seitenlinie zurückkehren wird. Beim Auswärtsspiel gegen Freiburg am Sonntag wird Co-Trainer Aaron Danks die Mannschaft betreuen.

Der medizinische Notfall hatte beim Rekordmeister große Besorgnis ausgelöst. Kompany war bereits in den Tagen zuvor ärztlich untersucht worden, nachdem ihn eine hartnäckige Virusinfektion erheblich beeinträchtigt hatte.

Ursache des Zusammenbruchs weiterhin unklar

Vincent Kompany
IMAGO

Wie Eberl weiter erklärte, konnten die Ärzte bislang noch keine abschließende Diagnose stellen. Weitere Untersuchungen sollen nun Klarheit bringen. „Wichtig ist jetzt, dass die Ursache gefunden wird. Und dass er dann auch erst zurückkommt, wenn er wieder richtig fit ist. Das ist für uns jetzt die Priorität.“

Zwar liegen bereits erste Untersuchungsergebnisse vor, diese reichen nach Angaben des Sportvorstands allerdings nicht für eine abschließende Beurteilung. „Die Ärzte sind dabei, herauszufinden, was es ist. Es gab schon Ergebnisse, aber es bedarf noch weiterer Untersuchungen, bis man Klarheit hat und weiß, wie man das behandelt.“

Der FC Bayern möchte seinem Trainer deshalb ausreichend Zeit für die Genesung geben. Ein konkreter Termin für seine Rückkehr steht derzeit nicht fest. „Er ist in den besten Händen. Und was wir machen können, das ist, ihn emotional zu unterstützen“, betonte Eberl.

Zuletzt war auch über das hohe Arbeitspensum des Belgiers berichtet worden. Kompany soll regelmäßig bis spät in die Nacht an Spielanalysen gearbeitet haben. Ob die Belastung zu seinem Zusammenbruch geführt hat, ist medizinisch jedoch nicht geklärt.

Für die Verantwortlichen ist die Marschroute eindeutig: Die Gesundheit des Trainers hat Vorrang vor allen sportlichen Zielen. Erst wenn Kompany vollständig genesen ist, soll er wieder die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen.

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