
Rührende Geste! Hoeneß und Eberl besuchen Kompany in der Klinik
Der FC Bayern steht nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany eng zusammen. Während der 40-Jährige weiterhin in einem Münchner Krankenhaus behandelt wird, kümmern sich die Verantwortlichen des Rekordmeisters persönlich um ihren Cheftrainer. Besonders Uli Hoeneß sorgte am Samstag mit einer bemerkenswerten Geste für Aufmerksamkeit.
Wie die BILD berichtet, ließ sich der 74-jährige Ehrenpräsident am Samstagmittag zu der Klinik bringen, in der Kompany seit Freitag behandelt wird. Dabei hatte Hoeneß eine Tüte des Münchner Feinkost-Unternehmens Käfer im Gepäck. Der langjährige Bayern-Patron brachte seinem Trainer persönlich Essen ans Krankenbett.
Damit wollte Hoeneß offenbar nicht nur nach dem Gesundheitszustand des Belgiers sehen, sondern ihm auch in dieser schwierigen Situation seine Unterstützung zeigen.
Auch Eberl besucht Kompany im Krankenhaus
Hoeneß war allerdings nicht der einzige Bayern-Verantwortliche, der sich persönlich um Kompany kümmerte.
Bereits zuvor hatte Sportvorstand Max Eberl den 40-Jährigen im Krankenhaus besucht. Am Samstagvormittag nahm der 53-Jährige noch gemeinsam mit Co-Trainer Aaron Danks an der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg teil. Anschließend machte er sich laut BILD direkt auf den Weg zur Klinik.
Auf der Pressekonferenz hatte Eberl bereits betont, welchen Stellenwert der Zusammenhalt beim deutschen Rekordmeister besitzt. „Das ist Bayern München. Es ist nicht nur Wortklauberei, von Familie zu sprechen, wir sind es tatsächlich. Das stärkt uns, als Familie zusammenzustehen und da durchzugehen.“
Kompany war am Freitagnachmittag am Rande des Trainings der zweiten Mannschaft zusammengebrochen. Ein Notarzt wurde alarmiert, auch ein Rettungshubschrauber landete auf dem Vereinsgelände. Letztlich wurde der Belgier mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht.
Kompany wird den Bayern mehrere Wochen fehlen

Immerhin gibt es inzwischen eine erste positive Nachricht: Kompany befindet sich laut Eberl in einem stabilen Zustand.
Die genaue Ursache für seinen Zusammenbruch ist allerdings weiterhin unklar. Der Trainer hatte bereits in den vergangenen Tagen mit einer hartnäckigen Virusinfektion zu kämpfen. Ob diese mit dem medizinischen Notfall zusammenhängt, ist bislang nicht geklärt.
Kompany soll deshalb noch mehrere Tage im Krankenhaus bleiben und umfassend untersucht werden.
Eine schnelle Rückkehr an die Seitenlinie ist nicht vorgesehen. Eberl machte deutlich, dass der Belgier ausreichend Zeit für seine Genesung erhalten wird. „Er wird alle Zeit bekommen. Wir fangen nicht an, irgendwelche Zeitkorridore aufzubauen. Wir werden nicht von Tagen reden, wir werden von Wochen reden, das muss uns allen klar sein.“
Bis dahin übernimmt Co-Trainer Aaron Danks gemeinsam mit dem bestehenden Trainerteam die sportliche Verantwortung.
Für die Bayern steht derzeit ohnehin etwas anderes im Vordergrund: Kompany soll vollständig gesund werden. Mit ihren persönlichen Besuchen unterstreichen Hoeneß und Eberl, dass der Zusammenhalt beim Rekordmeister weit über das Sportliche hinausgeht.
