Beim FC Barcelona ist Jules Koundé aktuell nur noch Reservist. Der FC Bayern soll die Situation des französischen Abwehrstars genau beobachten.
Der FC Bayern könnte im kommenden Transferfenster erneut in Spanien nach Verstärkung suchen. Dabei soll Jules Koundé vom FC Barcelona in den Fokus der Münchner gerückt sein. Wie die katalanische Zeitung SPORT berichtet, beobachten die Bayern die aktuelle Situation des 27-Jährigen.
Schon im vergangenen Sommer waren in Spanien Gerüchte über ein Interesse des deutschen Rekordmeisters aufgekommen. Sky hatte entsprechenden Meldungen damals allerdings widersprochen. Nun soll Koundé in München tatsächlich als möglicher Kandidat gelten – insbesondere für den Fall, dass sich in der Innenverteidigung personell etwas verändert.
Konkret geht es um Minjae Kim. Um den Südkoreaner gibt es weiterhin Wechselgerüchte. Unter anderem sollen die AC Milan und Aston Villa Interesse zeigen. Sollte Kim den FC Bayern im Winter oder spätestens im kommenden Sommer verlassen, könnte Kounde laut SPORT als Ersatz ins Spiel kommen.
Ein kurzfristiger Abschied Kims erscheint derzeit allerdings keineswegs sicher. Der 29-Jährige soll bereits im Sommer lukrative Angebote ausgeschlagen haben und sich in München wohlfühlen. Obwohl Jonathan Tah und Dayot Upamecano grundsätzlich vor ihm eingeordnet werden, kam Kim in dieser Saison bereits mehrfach von Beginn an zum Einsatz und überzeugte dabei.
Kounde hat seinen Stammplatz bei Barça verloren


Ganz anders stellt sich die Situation bei Koundé dar. Unter Hansi Flick hat der französische Nationalspieler seinen Stammplatz beim FC Barcelona verloren. Zuletzt saß er dreimal in Folge über die komplette Spielzeit auf der Bank. In acht Partien stand Kounde lediglich zweimal in der Anfangsformation.
Auf der rechten Abwehrseite setzt Flick derzeit bevorzugt auf Eric Garcia. Dass diese Entwicklung nicht völlig überraschend kommt, deutete der Spanier zuletzt selbst an: „Dieses Jahr hat Flick mich schon vorgewarnt, dass ich häufiger als Außenverteidiger spielen würde.“
Koundé soll zudem nach der Weltmeisterschaft nicht in optimaler körperlicher Verfassung nach Barcelona zurückgekehrt sein. Für Bayern könnte vor allem seine Vielseitigkeit interessant sein. Der Franzose kann sowohl als Innenverteidiger als auch auf der rechten Abwehrseite eingesetzt werden. Genau dieses Profil soll man in München laut SPORT schätzen.
Ein möglicher Transfer wäre allerdings alles andere als unkompliziert. Koundé besitzt beim FC Barcelona noch einen langfristigen Vertrag bis 2030. Ob die Bayern tatsächlich schon im Winter einen Vorstoß wagen, dürfte deshalb auch davon abhängen, wie sich die Zukunft von Kim entwickelt.

