Investoren-Einstieg beim FC Bayern? Hainer bestätigt konkrete Gespräche

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Beim FC Bayern könnte sich auf der wirtschaftlichen Seite ein bedeutender Deal anbahnen. Seit Wochen wird über einen möglichen Einstieg der Viessmann Generations Group beim deutschen Rekordmeister spekuliert. Im Raum steht der Erwerb von fünf Prozent der Anteile an der FC Bayern München AG. Nun hat sich Präsident Herbert Hainer zum aktuellen Stand geäußert und bestätigt, dass Gespräche mit dem potenziellen Investor laufen.

Die Münchner gehören längst nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich zu den Schwergewichten des europäischen Fußballs. Entsprechend groß ist das Interesse von Unternehmen und Investoren, sich am Rekordmeister zu beteiligen.


Besonders die letzten noch verfügbaren fünf Prozent der Vereinsanteile sind offenbar begehrt. Neben Viessmann gibt es laut Hainer weitere Interessenten.

Hainer bestätigt Gespräche mit Viessmann

Im Gespräch mit der BILD wurde der Bayern-Präsident konkret darauf angesprochen, ob der Verkauf der fünf Prozent an die Viessmann Generations Group bereits unter Dach und Fach sei.

Eine Vollzugsmeldung gab es von Hainer allerdings nicht. Stattdessen machte der 72-Jährige deutlich, dass die Münchner weiterhin mit verschiedenen potenziellen Investoren im Austausch stehen.

„Wir erhalten ständig Anfragen von Investoren, die die letzten verfügbaren 5 Prozent des FC Bayern München erwerben möchten. Das zeigt die Attraktivität unseres Vereins. Es ist unsere Aufgabe, mit diesen Investoren zu sprechen“, erklärte Hainer.

Anschließend bestätigte der Bayern-Boss auch den Kontakt zu dem Unternehmer, der zuletzt als möglicher neuer Anteilseigner gehandelt wurde. „Wir stehen auch im Gespräch mit Max Viessmann und der Viessmann Generations Group. Mehr kann ich dazu nicht sagen“, betonte der Präsident.

Damit ist klar, dass Viessmann tatsächlich zu den Interessenten gehört. Ob es bereits eine grundsätzliche Einigung gibt oder wann eine Entscheidung fallen könnte, ließ Hainer offen.

Bayern könnte weiteren strategischen Partner gewinnen

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Aktuell befinden sich 75 Prozent der Anteile an der FC Bayern München AG im Besitz des FC Bayern München e.V. Die übrigen 25 Prozent verteilen sich auf die langjährigen Partner Adidas, Audi und Allianz.

Die drei Unternehmen halten jeweils 8,33 Prozent der Anteile. Der Verein besitzt damit weiterhin die klare Mehrheit.

Sollten weitere fünf Prozent an einen Investor verkauft werden, würde der Anteil des Vereins auf 70 Prozent sinken. Die Mehrheit und damit die Kontrolle über die AG blieben weiterhin beim FC Bayern.

Für die Münchner könnte ein solcher Einstieg wirtschaftlich interessant sein. Neben einem möglichen finanziellen Zufluss würde der Rekordmeister einen weiteren langfristigen Partner gewinnen.

Wie hoch der Kaufpreis für das mögliche Anteilspaket ausfallen könnte, ist bislang nicht offiziell bekannt.

Entscheidung über Viessmann-Einstieg weiter offen

Dass Hainer die Gespräche mit Max Viessmann ausdrücklich bestätigt, ist ein wichtiges Signal. Gleichzeitig vermeidet der Bayern-Präsident jede Aussage, die auf einen bereits abgeschlossenen Deal schließen lässt.

Die Münchner scheinen sich bei der Auswahl eines möglichen neuen Anteilseigners bewusst mehrere Optionen offenzuhalten.

Für den FC Bayern geht es dabei nicht nur um den finanziellen Wert der Beteiligung. Auch die langfristige strategische Ausrichtung und die Zusammenarbeit mit einem möglichen neuen Partner dürften bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Fest steht: Das Interesse an den letzten verfügbaren Anteilen ist groß. Ob die Viessmann Generations Group am Ende tatsächlich den Zuschlag erhält, bleibt vorerst offen.

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