
„Siege sind die beste Medizin“: Bayern gewann auch für Kompany
Unter erschwerten Umständen spielte der FC Bayern am Sonntagabend auswärts beim SC Freiburg und holte einen 3:1-Erfolg, der gleichbedeutend mit dem Sprung zurück an die Tabellenspitze war.
Der Rekordmeister musste im Breisgau ohne sieben Spieler und vor allem auch ohne Trainer Vincent Kompany auskommen. Der Belgier brach am Freitag nach dem Training zusammen, befindet sich noch im Krankenhaus, aber auch auf dem Weg der Besserung.
Trotzdem wird er einige Wochen nicht zur Verfügung stehen. Er soll und er muss sich alle Zeit für die Genesung nehmen, die notwendig ist. Aaron Danks, sein Co-Trainer, vertrat ihn an der Seitenlinie und machte einen guten Job.
Eberl: Kompany bekommt „alle Zeit“ zur Erholung
Nach dem Spiel gegen die Freiburger sprach Max Eberl bei DAZN auch über Kompany und betonte noch einmal, dass es keinen Zeitplan gibt, was die Rückkehr angeht. Die komplette Genesung steht an erster Stelle.
„Er ist stabil, er hat keine Kopfschmerzen mehr, er wird noch untersucht. Mit uns hat er nicht telefoniert, nicht vor dem Spiel. Er bekommt jetzt von uns allen die Ruhe, die er braucht. Diese Siege, so wie heute, sind für ihn jetzt absolut die beste Medizin. Er bekommt jetzt alle Zeit, bis er gesund wird. Und dann wird er von uns noch einmal eine Woche mehr Zeit bekommen, um noch fitter zu werden“, erklärte Eberl.

Außerdem wurde Eberl auf die spezielle Situation eines längeren Ausfalls eines Cheftrainers angesprochen. Zumal der FC Bayern auch rund um Jamal Musiala und dessen Ohnmachtsanfälle zu Saisonbeginn schon eine Situation hatte, die wenig durchsichtig war und in der man eng mit Ärzten in Kontakt stehen musste.
„Ich glaube, so viele Vereine haben das bisher nicht leisten müssen. Wir haben viele Themen, viele gesundheitliche Themen. Aber Vincent hat hier auch schon zwei Jahre gearbeitet, hat seine Leute dabei. Alle haben ihre Abläufe und haben ihre Struktur. Das ist natürlich wichtig. Diese Geschlossenheit zu haben, jetzt zu sagen, dass man sich zusammenreißt, wenn eine wichtige Person fehlt, das ist gut. Alle müssen jetzt zwei, drei, vier Prozent mehr geben. Aber alle machen einen großartigen Job“, zeigte sich der Sportvorstand der Bayern begeistert.
