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Niko Kovac führt den Mannschaftsrat beim FC Bayern wieder ein

Niko Kovac
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Seit 2017 gab es beim FC Bayern keinen Mannschaftsrat mehr, auch in der abgelaufenen Saison unter Niko Kovac. Nun hat sich der FCB-Coach jedoch dazu entschieden erneut einen Mannschaftsrat zu etablieren. Dieser soll in Zukunft die Kommunikation zwischen Mannschaft und Trainerstab verbessern.

Mit Manuel Neuer, Thomas Müller und Robert Lewandowski hat der FC Bayern drei Mannschaftskapitäne. Diese sind sowohl auf dem Platz, aber auch daneben Führungspersönlichkeiten und stehen in einer besonderen Beziehung zu Niko Kovac und seinem Trainerstab. Einen Mannschaftsrat, wie in viele Vereine in der Bundesliga haben, gab es seit 2017 nicht mehr beim deutschen Rekordmeister. Mit dem Rücktritt von Philipp Lahm und der Verpflichtung von Carlo Ancelotti wurde dieser aufgelöst. In der neuen Saison feiert dieser nun ein Comeback beim FCB, wie Niko Kovac der Sport BILD verraten hat.

FC Bayern Mannschaftsrat: Kovac baut auf Thiago, Alaba und Kimmich

Der Mannschaftsrat ist kein „offizielles Gremium“, dennoch nimmt dieser wichtige Aufgaben war. Im Vordergrund steht dabei laut Kovac die Kommunikation zwischen dem Trainerstab und der Mannschaft. Neben den drei Kapitänen gehören Thiago, David Alaba und Joshua Kimmich dem neuen Mannschaftsrat beim FC Bayern an. Bei der Besetzung hat sich Kovac durchaus etwas gedacht: „Thiago ist auf und neben dem Platz ein absoluter Führungsspieler. David Alaba ist schon lange dabei und hat sich diese Rolle erarbeitet. Joshua Kimmich vertritt auch die jüngere Generation.“

Neben dem Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft, soll der Mannschaftsrat aber auch als Sprachrohr zu den Vereins-Verantwortlichen genutzt werden. So ist es zum Beispiel bei anderen Klubs üblich, dass der Mannschaftsrat Team-Prämien verhandelt. Zudem soll auch die Kommunikation zwischen Spieler und Medien durch den Mannschaftsrat besser koordiniert und abgestimmt werden. So kam es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder vor, dass sich FCB-Profis öffentlich zur Vereins-/Transferpolitik geäußert haben. Sportdirektor Hasan Salihamidzic etwa maßregelte vor kurzem erst Stürmer Lewandowski als dieser über die Medien Transfer-Forderungen stellte. Mit dem neuen Mannschaftsrat soll jetzt wieder mehr Ruhe an der Säbener Straße einkehren.