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Joshua Kimmich zeigt sich nach dem Kovac-Aus selbstkritisch: Auch wir als Spieler haben versagt

Niko Kovac und Joshua Kimmich
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Mit Joshua Kimmich hat sich der erste FCB-Profi öffentlich zu der Entlassung von Niko Kovac geäußert. Der 24-jährige Leistungsträger zeigte sich dabei durchaus selbstkritisch und verriet, dass die Mannschaft mitverantwortlich ist, dass es letztendlich zum Kovac-Aus in München gekommen ist. Laut Kimmich sind nun alle Spiele gefragt, Ausreden und Alibis würde es nicht mehr geben.

Auch wenn das Kovac-Aus nach dem 1:5-Debakel gegen Eintracht Frankfurt „in der Luft lag“, kam die Entscheidung am späten Sonntagabend sicherlich für viele überraschend, vermutlich auch für die FCB-Profis. Öffentliche Statements zur Entlassung von Kovac gab es bis heute von keinem Spieler. Auf der Abschluss-PK vor dem CL-Spiel gegen Olympiakos Piräus musste sich Joshua Kimmich jedoch zwangsläufig den Fragen der Journalisten stellen. Der 24-jährige zeigte sich dabei durchaus selbstkritisch und sprach von einer Teilschuld der Spieler am Kovac-Aus.

Kimmich zeigt sich ehrlich: Wenn wir erfolgreich gewesen wären, wäre es nicht so weit gekommen

Niko Kovac hat sich heute morgen von den Spielern persönlich verabschiedet. Laut Joshua Kimmich war die Stimmung in der Kabine gedrückt: „Die Verabschiedung war natürlich alles andere als einfach, auch von der Stimmung her.“ Kimmich zeigte sich zudem erstaunlich ehrlich und deutete an, dass auch die Spieler verantwortlich für die aktuelle Lage in München sind: „Das ist immer auch für uns Spieler ein Stück weit Versagen. Das bedeutet, dass auch wir Spieler uns hinterfragen müssen. Wenn wir erfolgreich gewesen wären, wäre es nicht so weit gekommen.“

Durch den Weggang von Kovac gibt es laut Kimmich nun keinerlei Ausreden mehr: „Die Hauptverantwortung tragen jetzt wir Spieler. Es gibt für keinen mehr ein Alibi oder eine Ausrede. Die Ausrede Trainer gibt es nun nicht mehr.“