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Felix Magath über die Leistungen des FC Bayern: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Felix Magath
Foto: Ben Hoskins/Getty Images

Der ehemalige FCB-Coach Felix Magath hat sich im Interview mit dem „kicker“ über die aktuelle Lage beim deutschen Rekordmeister geäußert und sich dabei durchaus kritisch gezeigt. Der 66-jährige betonte dabei, dass er die zwischenzeitlichen Lobeshymnen für einzelne Spieler und Ergebnisse nicht nachvollziehen kann.

Das Aus von Niko Kovac beim FC Bayern liegt knapp zwei Monate zurück. Schaut man sich die Entwicklung der Bayern in dieser Zeit unter Hansi Flick an, muss man konstatieren, dass die Verantwortlichen beim FCB mit dem Trainerwechsel alles richtig gemacht haben.

In Interview mit dem „kicker“ äußerte sich Ex-Bayern-Coach Felix Magath über die Leistungen von Joshua Kimmich & Co. in der abgelaufenen Hinrunde und zeigte sich dabei wenig begeistert.

Magath über die Bayern: „Es fehlt eine realistische Sichtweise“

Zwischen 2004 bis 2007 stand Felix Magath beim FC Bayern an der Seitenlinie und holte zwei sogenannte Doubles in Folge, was zum damaligen Zeitpunkt noch keinem Verein oder Trainer gelungen war. Zuletzt stand Magath in China unter Vertrag, hat seit 2017 jedoch keinen Trainerposten mehr übernommen.

Der 66-jährige agiert mittlerweile als „TV-Experte“ und kommentiert in dieser Rolle gerne auch die Geschehnisse beim deutschen Rekordmeister. Im Interview mit dem „kicker“ zeigte sich Magath durchaus kritisch mit dem, was der FCB in der Hinrunde abgeliefert hat. Vor allem die Art und Weise wie man einzelne Ergebnisse und Spieler zuletzt bejubelt hat kann Magath nicht nachvollziehen. Als Beispiel hierfür nannte er den 7:2-Erfolg gegen die Tottenham Hotspur in der Champions League: „Es war erstaunlich, wie man ein 7:2 gegen Tottenham als sensationell, gigantisch und historisch bewertet hat.“ Laut Magath waren die Spurs damals in keiner guten Verfassung und hatte „große Probleme“.

Auch die Euphorie nach dem Gala-Auftritt von Philippe Coutinho gegen Werder Bremen mit 3 Toren und 2 Vorlagen kann Magath nicht wirklich verstehen: „Ein Spiel gegen den Tabellenvorletzten der Bundesliga darf für ihn nicht der Maßstab sein, ein Spieler wie er muss gegen PSG, Liverpool oder ManCity glänzen.“