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Wer hat im FCB-Trainingslager überzeugt: Die Gewinner und Verlierer

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Zum Abschluss des FCB-Trainingslagers in der Wüste gab es einen Wolkenbruch und eine Schrecksekunde. Dennoch haben die Verantwortlichen des FC Bayern ein positives Fazit zum Winter-Trainingslager in Doha gezogen. Unter den Spielern hingegen gab es einige Gewinner, aber auch Verlierer.

Am Freitagmorgen ging ein Wolkenbruch über Doha in Katar nieder – ein durchaus seltenes Schauspiel für den Wüstenort. Beim letzten Training gab es außerdem eine Schrecksekunde. Kapitän Manuel Neuer kollidierte beim Kampf um den Ball mit Talent Joshua Zirkzee. Der Nachwuchsstürmer lag mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden, konnte aber schließlich weiterspielen.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic zog ein insgesamt positives Fazit: „Das Trainingslager war ein bisschen intensiver als die, die wir in den letzten zwei, drei Jahren hatten. Die Jungs haben alle sehr gut mitgezogen.“ Auch Hansi Flick zeigte sich zufrieden, trotz personeller Probleme.

FCB-Trainingslager in Doha – die Gewinner

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Zu den Gewinnern zählt Trainer Hansi Flick, der in Katar sein Profil schärfen konnte und sein erstes Trainingslager als Chefcoach mit dem Team absolvierte. Flick konnte mit den verfügbaren Spielern konzentriert und akribisch arbeiten. Er schaffte es, Talente wie Zirkzee noch näher ans Team heranzuführen und schürt den Wettkampf und die Stammplätze.

Weiterhin zu den Gewinnern unter Flick zählt Thomas Müller. Der ehemalige Nationalspieler zeigt sich in jedem Trainer hungrig und bietet sich an. Von den Offensivspielern konnte auch Ivan Perisic überzeugen, der eine auffällig gute Abschlussquote in Doha aufwies.

Zu den Doha-Gewinnern gehört auch David Alaba, der von Flick als „Abwehrchef“ bezeichnet wurde. Genauso verdiente sich der junge Linksverteidiger Alphonso Davies ein Extralob. „Im Moment ist er auf dieser Position für uns absolut wichtig“, so der Trainer.

FCB-Trainingslager in Doha – die Verlierer

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Klarer Verlierer des Trainingslagers ist Serge Gnabry. Wegen Achillessehnenproblemen konnte der Nationalspieler nicht einmal mit dem Team trainieren. Somit war Gnabry faktisch umsonst in Doha.

Zudem bleibt Star-Transfer Philippe Coutinho den Bayern weiterhin ein Rätsel. Der Brasilianer wirkte im Training oft emotionslos und agierte teilweise wie ein Statist. Auch knapp fünf Monate nach seinem Wechsel vom FC Barcelona zu den Münchnern wirkt der Edeltechniker teilweise noch wie ein „Fremdkörper“. Auch das intensive Trainingslager hat an diesem Eindruck leider nichts verändert.