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Klinsmann warnt vor dem FC Bayern: „Angeschlagen sind sie am gefährlichsten“

Jürgen Klinsmann
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Jürgen Klinsmann hat sich wenige Tage vor dem Rückrunden-Auftakt über das bevorstehende Duell gegen den FC Bayern geäußert. Im Interview mit „Sky Sport“ warnte der Hertha-Coach vor „angeschlagenen Bayern“. Laut dem 55-Jährigen ist der Rekordmeister in solchen Situation „besonders gefährlich.“

In drei Tagen startet der FC Bayern in die Bundesliga-Rückrunde. Zum Auftakt müssen die Münchner auswärts bei Hertha BSC Berlin ran und treffen dort mit Jürgen Klinsmann auf einen alten Bekannten. Der 55-jährige stand in der Saison 2008/09 beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag und trifft nun als Hertha-Coach auf den FCB.

Im Vorfeld des Spiels äußerte sich Klinsmann über die aktuelle Lage beim FC Bayern. Gegenüber „Sky Sport“ betonte er, dass er die Bayern trotz verletzungsbedingten Sorgen alles andere als unterschätzt. Laut Klinsmann sind die Bayern in solchen Situationen am gefährlichsten.

Klinsmann vor dem Bayern-Spiel: „Wir haben gar nichts zu verlieren“

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Mit Kingsley Coman, Niklas Süle, Lucas Hernandez (alle samt verletzt) und Joshua Kimmich (gesperrt) muss Hansi Flick beim Rürkrunden-Start auf vier Stammspieler verzichten. Zudem ist Serge Gnabry angeschlagen und steht, wenn überhaupt, nur für einen Kurzeinsatz zur Verfügung.

Die personellen Probleme in München sind für Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann kein Grund sich „zu entspannen“, im Gegenteil. Der ehemalige Bundestrainer ist besonders vorsichtig: „Die sind ein bisschen angeschlagen, aber gerade dann sind sie am gefährlichsten. Das haben sie immer bewiesen“

Mit dem 2:2-Unentschieden im Hinspiel hat Berlin für eine echte Überraschung gesorgt. Laut Klinsmann würde man sich mit einem Punkt erneut zufrieden geben: „Wir haben gar nichts zu verlieren. Holen wir einen Punkt – mega! Holen wir drei – dann ist Party angesagt!“

Klinsmann äußerte sich auch über seine „fehlende Trainer-Lizenz“, die zuletzt für mediale Schlagzeilen gesorgt hat: „Mich hat 20 Jahre nie jemand wegen einer Lizenz angesprochen, egal ob als Bundestrainer, Bayern-Trainer oder Nationaltrainer der USA. Jetzt haben sie halt nachgeschaut – und da war die abgelaufen“. Dies sei jedoch kein Problem, die Hertha stünde diesbezüglich bereits in Kontakt mit der DFL.