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Unverhofft kommt oft: Boateng winkt ein Startelf-Einsatz gegen Hertha

David Alaba und Jerome Boateng
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Eigentlich wollte Jerome Boateng den FC Bayern im Winter in Richtung Ausland verlassen. Die anhaltenden Personalsorgen haben jedoch dazu geführt, dass die Verantwortlichen in München ein Wechselverbot für den Innenverteidiger ausgesprochen haben. Wie es aussieht erhält der 31-jährige beim Rückrunden-Auftakt gegen Hertha BSC Berlin nun eine neue Chance von Hansi Flick. Im Teamtraining der Bayern ist Boateng zumindest wieder Bestandteil der vermeintlichen Startelf für das Spiel am kommenden Sonntag.

Die Winter-Vorbereitung des FCB neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Hansi Flick und seine Mannschaft bereiten sich seit gestern auf den Rückrunden-Auftakt gegen Hertha BSC Berlin vor. Der 54-jährige Bayern-Cheftrainer wird dabei, aufgrund der anhaltenden Verletzungssorgen, erneut kreativ werden müssen in Sachen Startaufstellung.

Laut Sky-Reporter Torben Hoffmann könnte der abgeschriebene Jerome Boateng gegen seinen Ex-Klub von Anfang an spielen.

Darf Boateng gegen Berlin von Anfang an spielen?

Jerome Boateng ist ein echter „Berliner Kindl“, der Abwehrspieler ist nicht nur in der Hauptstadt geboren, sondern hat dort auch vor über zehn Jahren den Durchbruch bei den Profis von Hertha BSC Berlin geschafft. Über Hamburg und Manchester landete der Innenverteidiger 2011 beim FC Bayern.

Am kommenden Sonntag kehrt Boateng an seine alte Wirkungsstätte zurück und wie es aussieht, darf dieser sogar auf einen Startelf-Einsatz hoffen. Grund für diese etwas überraschende Annahme ist ein Tweet von Sky-Reporter Torben Hoffmann, der am Donnerstag die vermeintliche Startelf für den Rückrunden-Auftakt gegen Berlin veröffentlicht hat.

Demnach setzt Flick gegen die Hertha auf eine Viererkette mit Alphonso Davies, David Alaba, Jerome Boateng und Benjamin Pavard. Im Mittelfeld scheinen Thiago und Goretzka gesetzt zu sein. Die offensiven Flügelpositionen könnten Ivan Perisic (links) und Thomas Müller (rechts) besetzen. Philippe Coutinho darf zudem hinter Robert Lewandowski in der Mitte beginnen. Ob es sich hierbei tatsächlich um die „finale“ Startelf handelt bleibt abzuwarten.

Eine Startelf-Comeback von Boateng wäre eine faustdicke Überraschung. Bei der 2:5-Testspiel-Klatsche gegen Nürnberg präsentierte sich der Innenverteidiger alles andere als in Topform und gehört zu den größten Enttäuschungen. In der Bundesliga durfte der Weltmeister von 2014 zuletzt bei der 1:2-Pleite gegen Gladbach starten. In der Königsklasse stand er beim 3:1-Erfolg gegen Tottenham über 90 Minuten auf dem Platz.