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Hansi Flick über Neuzugänge im Winter: „Es macht aber keinen Sinn, irgendwas Verrücktes zu tun“

Hasan Salihamidzic und Hansi Flick
Foto: Alexandra Beier/Bongarts/Getty Images

Während sich Hansi Flick und Hasan Salihamidzic im Winter-Trainingslager in Doha noch ein „öffentliches Scharmützel“ lieferten, scheint der Transfer-Zwist mittlerweile geklärt zu sein. Flick betonte am Freitag, dass er „sehr gute Gespräche“ mit Salihamidzic hatte und der Verein alles dafür tut um den Kader im Winter nochmals qualitativ zu verstärken. Der 54-jährige machte jedoch deutlich, dass der FCB „nichts Verrücktes“ tun wird auf dem Transfermarkt.

Auch wenn sich Hansi Flick am Freitag nicht explizit über potenzielle Winter-Neuzugänge äußern wollte, machte dieser einen deutlich entspannteren Eindruck als noch vor knapp einer Woche im Trainingslager in Doha, als er die Bayern-Bosse quasi öffentlich dazu aufforderte neue Spieler zu verpflichten. Auf der Abschluss-PK vor dem Rückrunden-Auftakt am Sonntag gegen Hertha BSC Berlin ruderte Flick ein wenig zurück: „Wir haben wieder mehr Alternativen, jetzt da Lewandowski und Gnabry wieder zurück sind. Wir haben einen Kader, der in Berlin bestehen kann, das ist das wichtigste.“

Der 54-jährigen betonte dennoch, dass die Bayern im Januar nochmals personell nachlegen sollten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen: „Wenn wir Spieler verpflichten, dann müssen sie uns direkt helfen. Für den Verein ist es wichtiger, langfristig zu denken.“ Flick deutete zudem an, dass die Wogen zwischen ihm und Salihamidzic wieder geglättet sind: „Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit Hasan Salihamidzic. Wir wollen beide, dass der FC Bayern erfolgreich ist. Habe absolutes Vertrauen, dass er und seine Scouts uns etwas ermöglichen. Es macht aber keinen Sinn, irgendwas Verrücktes zu tun.“

Ob und wer in den verbliebenen knapp zwei Wochen noch kommt ließ Flick jedoch vollkommen offen: „Ich lasse alles offen. Ich reise so nach Berlin, wie es die aktuelle Situation hergibt und da ist kein Neuzugang dabei.“