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So baut Hansi Flick die Bayern-Defensive für Odriozola um

Hansi Flick
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Die Verpflichtung von Alvaro Odriozola könnte in der Rückrunde Bewegung in die Vierer-Kette der Bayern bringen. Wie die „BILD Zeitung“ berichtet wird FCB-Coach Hansi Flick diese nach dem Odriozola-Transfer umbauen.

„Ich bin bereit! Ich will sofort loslegen. Ich würde gerne schon gegen Schalke auflaufen wollen“, mit diesen Worten machte Winter-Neuzugang Alvaro Odriozola am Mittwoch deutlich, dass er keine Zeit verlieren möchte. Dem 24 Jahre alten Spanier bleiben nur knapp fünf Monate um sich in München zu beweisen.

Ob Odriozola bereits am kommenden Samstag gegen Schalke zum Einsatz kommen wird ist fraglich, laut der „BILD Zeitung“ könnte der Baske in der Rückrunde eine tragende Rolle in München einnehmen. Dank Odriozola kann Flick seine Defensive neu aufstellen, so wie er es schon seit geraumer Zeit plant.

Odriozola-Transfer: Kimmich ist der große Gewinner

Während Niko Kovac zu Beginn der Saison hin und her gerissen war, auf welcher Position Joshua Kimmich zum Einsatz kommen soll, hat sich dessen Nachfolger Hansi Flick darauf festgelegt, dass der 24-jährige zukünftig im defensiven Mittelfeld spielt und seine Rolle als Rechtsverteidiger aufgibt. Damit hört die „Pendelei“ für Kimmich endlich auf. Der „aggressive Leader“ beim FCB ist damit zugleich der größte Gewinner von der Odriozola-Verpflichtung, da er nun dauerhaft auf der Sechs spielen kann.

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Einen Nachteil hat die Kimmich-Versetzung ins Mittelfeld: Der Konkurrenzkampf spitzt sich im Zentrum weiter zu. Mit Thiago, Leon Goretzka, Corentin Tolisso und Michael Cuisance streiten sich nun gleich vier Spieler um einen Platz neben Kimmich im Mittelfeld.

Neben Kimmich dürfte auch Benjamin Pavard vom Odriozola-Transfer profitieren. Der Franzose musste immer wieder als Kimmich Backup hinten rechts aushelfen. Damit ist nun auch Schluss, denn Flick wünscht sich den Weltmeister eher in der Innenverteidigung als auf den rechten Außenbahn. Pavard und David Alaba könnten somit das neue Innenverteidiger-Duo werden, zumindest bis Lucas Hernandez wieder bei 100 Prozent ist.

Für Jerome Boateng und Javi Martinez hingegen könnte es eng werden in der zweiten Saisonhälfte mit Einsätzen. Beide haben bis dato ausgeholfen wenn Not am Mann war, sollte es jedoch zu keinen weiteren Verletzungen kommen, werden beide aller Voraussicht nach viel Zeit auf der Bank verbringen.

Interessant ist zudem: Odriozola spielte bei seinem Ex-Klub San Sebastian des Öfteren auf dem offensiven Flügel, könnte hier also auch hier eine Alternative für Serge Gnabry sein wenn es eng wird.