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Medien: Sane-Berater treibt den Preis künstlich in die Höhe

Leroy Sane
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Der potentielle Wechsel von Leroy Sane kommenden Sommer zum FC Bayern entwickelt sich immer mehr zu seiner „Transfer-Saga“. Nahezu täglich gibt es neue Gerüchte und Spekulationen rund um den 24-jährigen Offensivspieler und dessen sportliche Zukunft. „The Athletic“-Reporter Sam Lee hat nun in einem Podcast neue interessante Informationen preisgegeben, welche darauf hindeuten, dass der Sane-Wechsel alles andere als ein Selbstläufer für die Bayern wird. Vor allem die neue Berater-Agentur könnten den Münchner das Leben erschweren.

Auch wenn die Winter-Transferperiode seit vergangenem Freitag geschlossen ist, bleibt Leroy Sane nach wie vor ein anhaltendes Thema beim FC Bayern. Zuletzt sorgte der Beraterwechsel des 24-jährigen für zahlreiche Schlagzeilen. Sane wird seit dem Jahreswechsel von der Agentur „LIAN SPORTS“ beraten, welche durchaus dafür bekannt ist die Interessen ihrer Spieler, aber auch die eignen mit Vehemenz zu vertreten.

Unmittelbar nach dem Beraterwechsel machten Gerüchte die Runde, dass dieser unter Umständen einen Transfer zum FC Bayern kommenden Sommer (deutlich) erschweren könnte. Der britische Reporter Sam Lee von „The Athletic“, der als eine zuverlässige Quelle in Bezug auf Nachrichten rund um Manchester City gilt, hat in der neusten Podcast-Ausgabe „Steilcast“ nähere Hintergrund-Informationen rund um Sane und dessen neuen Berater verraten. Lee vertritt nach wie vor die Meinung, dass der neue Sane-Berater Fali Ramadani einen Transfer zum deutschen Rekordmeister gefährden könnte.

Erschwert Sane-Berater Ramadani den Transfer zum FC Bayern?

Fali Ramadani gehört zu den einflussreichsten Spielervermittlern der Branche. Ramadani genießt in der Branche jedoch auch einen „zweifelhaften“ Ruf. Vor allem die Klubs sind nicht immer gut auf den Spielerberater zu sprechen. Grund dafür: der 57-jährige ist bekannt dafür ein harter Verhandlungspartner zu sein, der gerne auch mal Ablösesummen „künstlich“ nach oben treibt.

Laut Sam Lee von „The Athletic“ könnte genau solch ein Szenario auch Sommer bei Leroy Sane entstehen. Demnach soll Ramadani bewusst Gerüchte rund um Sane und dessen Wechsel kommenden Sommer streuen. Hierzu zählen unter anderem Informationen über potenzielle Interessenten oder vermeintliche Vertragsinhalte. All diese Mittel dienen nur einem Zweck, den Preis für Sane möglichst weit nach oben zu drehen, was wieder rum die eigene Berater-Provision erhöhen würde, da diese unmittelbar mit der Ablöse zusammenhängt. Spielervermittler kassieren bis zu 10 Prozent Provision von der Ablösesumme bei Transfers.