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„Greta des Deutschen Fußballs“ – Flick kontert Scholl!

Hansi Flick
Foto: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

Mehmet Scholl hat in seiner Radiosendung „Mehmets Schollplatten“ Joshua Kimmich vom FC Bayern München kritisiert. Unter anderem mit folgenden Worten: „Er ist die Greta Thunberg des Deutschen Fußballs.“

Auf dem Sender „Bayern 2“ ließ Scholl seine Gedanken zum 25-Jährigen freien Lauf: „Er ist derjenige, der glaubt, mit seinen 25 Jahren permanent den Finger in die Wunde legen zu müssen, was ich schwierig finde. Dafür ist er noch nicht gestanden genug.“

Flick: „Ich mag Spieler, die voran gehen.“

Auf der Pressekonferenz am Freitag nahm Hansi Flick Stellung zur Aussage Scholls: „Joshua Kimmich ist ein wichtiger Spieler. Er hat eine Schlüsselposition. Ich mag Spieler, die vorangehen und ihre Meinung sagen. Er ist auf einem sehr guten Weg, ich bin mit seiner Entwicklung sehr zufrieden.“

Eine gewohnt clevere Aussage des 54-Jährigen. Er schont seinen Schützling und wirkt dabei nicht beledigend oder sauer gegenüber Scholl. Doch nicht nur der Trainer teilte die Aussage nicht, in den sozialen Medien konnten viele die Kritik an Kimmich nicht verstehen.

Das Alter einen Spielers sollte nicht entscheidend sein, ob er Mitspracherecht besitzt oder eben nicht. Man sollte froh sein, wenn es Spieler gibt, die auch mal deutlich in ihren Aussagen werden. Scholl kritisiert Kimmich dafür, dass er als nicht gestandener Spieler, den Finger in die Wunde legt.
Doch ist ein Spieler mit 200 Einsätzen für einen Spitzenverein in Deutschland nicht gestanden?

Hansi Flick nahm Scholl aber in Schutz: Mehmet und ich tauschen uns öfter aus. Ich finde den Dialog mit ihm immer gut. Das ist jetzt seine Meinung, manchmal ist die Meinung, die er hat, nicht so konform mit anderen Menschen.“