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Kathleen Krüger – Bayerns heimliche Chefin

Kathleen Krüger
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Kathleen Krüger hat sich in den vergangenen Jahren zur mächtigsten Frau beim FC Bayern entwickelt. Die ehemalige FCB-Profi-Spielerin ist mittlerweile Teammanagerin und wird nicht nur von den Trainern und Verantwortlichen in München respektiert und geschätzt, sondern steht auch bei Manuel Neuer & Co. ganz hoch im Kurs.



Der Name Kathleen Krüger dürfte den wenigsten Bayern-Fans etwas sagen, doch die meisten haben die 34-jährige sicherlich schon einmal auf der Bayern-Bank gesehen. Die ehemalige FCB-Profi-Spielerin hat 2009 als Assistenten von Ex-Sportdirektor Christian Nerlinger ihren Einstieg ins Fussballgeschäft gefeiert und ist bereits seit geraumer Zeit als Teammanagerin in München aktiv.

Krüger genießt bei den Spielern und Verantwortlichen an der Isar ein sehr hohes Standing und hat sich längst zur „heimlichen Chefin“ beim FC Bayern entwickelt.

Krüger weiß alles, schweigt aber

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Als Teammanagerin ist Krüger offiziell zuständig für die Organisation, Reisen und Logistik rund um die Mannschaft. Doch faktisch ist Krüger der verlängerte Arm des Trainers und Sportdirektors. Bedingt durch ihre Nähe zum Team weiß Krüger alles, was innerhalb der Mannschaft passiert. Darüber sprechen möchte sie aber nicht, Interview-Anfragen lehnt sie regelmäßig ab.

Krüger hat in den vergangenen zehn Jahren viele Trainer kommen und gehen sehen in München, von nahezu allen wurde sie geschätzt. Egal ob Pep Guardiola oder Jupp Heynckes. Letzterer war laut der „Sport BILD“ 2012 sogar bereit seinen Trainerjob für Krüger hinzuschmeißen. Grund dafür: der damalige Sportvorstand Matthias Sammer wollte Krüger entlassen. Als Heynckes davon erfuhr stellte er Uli Hoeneß ein Ultimatum: „Wenn sie gehen muss, gehe ich auch“. Krüger blieb.

Auch FCB-Kapitän Manuel Neuer lobte die Teammanagerin im Gespräch mit der „Sport BILD“ explizit: „Kathleen Krüger ist als Teammanagerin rund um die Uhr ansprechbar. Aus meiner Sicht macht sie einen überragenden Job und ist für uns unverzichtbar.“