Bundesliga

Klares Signal der DFL: „Geisterspiele sind die einzige Überlebenschance“

Christian Seifert
Foto: Andreas Schlichter/Getty Images for DFB

Die Fussball Bundesliga wird mindestens bis zum 2. April pausieren und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch darüber hinaus. DFL-Chef Christian Seifert betonte am Montag nach der Krisensitzung mit den Klubs, dass Geisterspiele die einzige Überlebenschance für viele Vereine sind.



Wie bereits im Vorfeld der DFL-Krisensitzung vermutet wurde, hat der Ligaverband gemeinsam mit den 36 Profiklubs aus der Bundesliga und der 2. Liga eine Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 2. April beschlossen. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert ist diese Entscheidung „einstimmig“ beschlossen worden.

Wie es danach weitergeht ist laut Seifert offen. Dennoch betonte dieser, dass die laufende Saison ohne Geisterspiele nicht zu Ende gespielt werden kann.

DFL möchte Saison unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Ende bringen

Auf der Pressekonferenz nach der Krisensitzung in Frankfurt machte Seifert deutlich, dass eine Fortführung der laufenden Saison nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden kann. Zudem verwies Seifert auch die Wichtigkeit der ungeliebten Geisterspiele: „Niemand liebt Spiele ohne Öffentlichkeit. Geisterspiele werden die einzige Überlebenschance sein. Ich appelliere an die Fans und hoffe auf Unterstützung.“

Ohne eine Fortführung sieht Seifert die Existenz vieler Klubs gefährdet: „Wer Geisterspiele ablehnt, muss sich keine Gedanken um 18 oder 20 Profiklubs machen. Denn dann wird es keine 18 Profiklubs mehr geben.“

Seifert betonte zudem, dass sowohl die DFL als auch die Vereine die Saison zu Ende bringen möchten: „Derzeit ändert sich die Informationslage jeden Tag. Das macht es so schwierig, über feste Szenarien nachzudenken. Alle Klubs wollen die Saison, sofern rechtlich und gesundheitlich möglich, regulär zu Ende zu spielen. Das ist unser größtes Ziel.“