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Drastische Corona-Maßnahmen: Schweizer Erstligist Sion entlässt Top-Verdiener fristlos

FC Sion
Foto: imago

Während in der Fussball Bundesliga über mögliche Auswirkungen im Zuge der Corona-Krise diskutiert wird, werden in der Schweizer Super League bereits drastische Maßnahmen umgesetzt. Wie „Blick“ berichtet, hat der FC Sion seinen Top-Verdienern aufgrund finanzieller Engpässe fristlos gekündigt.

Der Schweizer Erstligist FC Sion wird von der aktuellen Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogen. Wie die Zeitung „Blick“ berichtet, hat der Verein mehreren Spielern wegen der finanziellen Folgen durch die Coronavirus-Krise fristlos gekündigt.

Spieler wehren sich gegen „Kurzarbeit“

Demnach habe Vereinspräsident Christian Constantin den Topverdienern der Mannschaft „aus guten Gründen“ und „wegen höherer Gewalt“ die fristlose Kündigung ausgesprochen. Das Blatt beruft sich dabei auf ein Schreiben, welches von Constantin versendet wurde.

Laut „Blick“ soll der Verein vor der Kündigung versucht haben die Profis zu Kurzarbeit zu verpflichten. Diese wurde jedoch seitens der Spieler abgelehnt. Die Schweizer Spielergewerkschaft SAFP kündigte bereits Widerspruch gegen die Kündigungen an.

In der Schweizer Super League wurde der Spielbetrieb bis zum 30. April eingestellt. Ziel sei es aber weiterhin, die Saison bis im Sommer zu Ende zu spielen, wie die Liga vor kurzem bekannt gab.