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FCB-Finanzvorstand Dreesen zeigt sich besorgt: „Auch der FC Bayern muss eine schwierigere Situation bewältigen“

Jan-Christian Dreesen
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Die wirtschaftlichen Folgen der anhaltenden Corona-Krise werden alle Klubs in der Fussball Bundesliga treffen, auch den FC Bayern. Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen betonte am Donnerstag, dass der deutsche Rekordmeister grundsätzlich gut aufgestellt sei für die Krise. Dennoch müssen auch die Münchner „eine schwierigere Situation bewältigen“.

Alle Bundesliga-Klubs werden finanzielle Einbußen durch die aktuelle Corona-Krise hinnehmen müssen, die spannende Frage ist nur wie groß diese am Ende des Tages ausfallen werden. Im Rahmen einer Stellungnahme hat sich erstmals der FCB-Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen geäußert und dabei unterstrichen, dass die gesamte Fussballbranche „vor einer riesigen Herausforderung“ stehen würde.

„Auch nach der Krise wird weiter Fußball gespielt“

Anders als viele „kleinere Vereine“ wird der FC Bayern durch die Corona-Krise in keine existenzbedrohende Lage rutschen. Dennoch muss sich auch der FCB gewissen Herausforderungen stellen betonte Dreesen: „Wir können heute nicht sagen, wie lange diese Krise andauert und welche weiteren Maßnahmen über die bereits getroffenen richtigen Schritte zur Bekämpfung des Coronavirus getroffen werden. Das bedeutet, dass auch der FC Bayern – wie jedes andere Unternehmen in Deutschland auch – bei einer länger andauernden Krise eine noch schwierigere Situation bewältigen muss.“

Dennoch sind die Bayern laut Dreesen vorerst gut aufgestellt, um diese Krise zu meistern: „Der FC Bayern hat sicher gut gewirtschaftet in den vergangenen Jahren, was ihn in die Lage versetzt, auch Krisen zu meistern.“

Dreesen zeigte sich dennoch optimistisch mit Blick auf die Zukunft: „Auch nach der Krise wird weiter Fußball gespielt, und wir brauchen dann erst recht unsere guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“