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Corona-Maßnahme: UEFA möchte Financial Fair Play abschaffen

UEFA
Foto: ARIS MESSINIS/AFP via Getty Images

Aufgrund des Coronavirus sind viele Vereine auf der ganzen Welt finanziell ziemlich abgeschwächt. Die Regel der UEFA besagt: „Gib nur so viel aus, wie du auch einnimmst.“ Aufgrund eines Verstoßes von Manchester City wurden die „Skyblues“ zunächst von der UEFA Champions League ausgeschlossen. Die europäischen Klubs hoffen nun, dass das Reglement aufgrund der finanziellen Probleme für ein Jahr abgeschafft wird.

Die UEFA will den Druck auf die Fußballvereine verringern. Eine der Maßnahmen ist jenes vorübergehendes Verzicht auf die „FFP“- Regel.

Klubs werden sich wohl verschulden müssen

Da den Vereinen durch das eventuelle Saisonaus wichtige Fernseh- und Stadiongelder fehlen, wird nach möglichen Lösungen gesucht. In Italien und Frankreich diskutiert man beispielsweise über die mögliche Kürzung der Spielergehälter. Die europäischen Fußballbehörden sind dagegen der Meinung, dass die Beibehaltung der Financial Fair Play Regel unfair wäre und eine kurzfristige Auflösung den Klubs Planungssicherheit verschaffen würde.

Um mögliche Wunschneuzugänge verpflichten zu können, müssen die Vereine auch im kommenden Sommer eine hohe Geldsumme aufbringen. Auch der FC Bayern hat mit Leroy Sane und Kai Havertz zwei Transferziele, die jeweils über 100 Millionen Euro kosten könnten.
Da die FFP Regel eben besagt, dass man sich nicht verschulden darf, hoffen die Vereine auf eine vorübergehende Auflösung der Regel um weiterhin Spieler verpflichten zu können.