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Alaba-Abschied? 3 gute Gründe, warum er beim FCB bleibt

David Alaba
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Über die Situation rund um David Alaba beim FC Bayern München wurde in den vergangenen Tagen schon einiges berichtet. Der Österreicher macht sich derzeit öffentlich Gedanken um seine Zukunft. Dabei spielt auch ein möglicher Abschied vom deutschen Rekordmeister eine Rolle. Alaba wurde in der Jugend des FC Bayern ausgebildet und reifte zum Weltklasse-Spieler heran. Aktuell entwickelte er sich unter Hansi Flick als Innenverteidiger zum Abwehr-Chef. Trotz guter Gründe, warum der Champions-League-Sieger und mehrfache deutsche Meister die Lager wechseln könnte, gibt es auch gute Gründe für einen Alaba-Verbleib.

Grund 1: Die Corona-Krise

Ausgerechnet die Corona-Krise könnte dafür verantwortlich sein, dass Alaba auch in der nächsten Saison das Bayern-Trikot überzieht. Damit die Bayern-Verantwortlichen eine Ablösesumme kassieren können, müssten sie den flexiblen Verteidiger bzw. Mittelfeldspieler in diesem Sommer ziehen lassen. Das Problem: der Transfermarkt wird aufgrund der Corona-Krise unberechenbarer denn je. Alaba wird ob seiner Erfolge und Verdienste ein hohes Gehalt verlangen. Ein Gehalt, welches sich nicht jeder Klub leisten kann. Beispielsweise sei Alaba ein großer Fan des FC Barcelona, doch gerade deren finanzielle Qualitäten dürften in diesem Sommer eingeschränkt sein.

Grund 2: Der Status

Zweifellos: Alaba genießt bei den Bayern einen Ausnahme-Status. Er ist Führungsspieler, Publikumsliebling und seit Jahren unumstritten. Die Bayern-Bosse wissen um seinen Wert für das Ansehen des Vereins, denn Alaba hat es schließlich als Jugendspieler des FCB zu etwas gebracht. Er ist eine Identifikationsfigur, dem man mit Sicherheit auch noch ein höheres Gehalt zubilligen würde. Mit seinen 27 Jahren hat Alaba schließlich noch sehr gute Jahre im Fußball vor sich. Zu einem anderen Verein wechseln bedeutet eben auch: von null anfangen.

Grund 3: Der Trainer

Mit Hansi Flick versteht sich der Österreicher sehr gut und sollte der deutsche Rekordmeister auch langfristig mit Flick planen, wüsste auch Alaba, worauf er sich langfristig einstellen kann. Alphonso Davies hat sich als Linksverteidiger außerdem bewährt. Sollte Lucas Hernández in eine gute Form kommen, ist es durchaus möglich, dass Alaba unter Flick einen „Traum“ leben darf, den bereits Joshua Kimmich lebt: im zentralen Mittelfeld zu spielen. Im Kreise der österreichischen Nationalmannschaft ist dies für Alaba bereits Normalität. Beim FCB war er seither immer als linker Verteidiger oder nun als Innenverteidiger im Einsatz.