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Der Sane-Deal steht auf der Kippe: Die Bayern drohen ihre Pole Position zu verlieren

Leroy Sane
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Droht der Wechsel von Leroy Sane auch im zweiten Anlauf zu platzen? Wie die „Sport BILD“ berichtet steht der Deal auf der Kippe. Demnach gibt es nach wie vor weder eine Einigung mit Sane selbst noch mit Manchester City. Zu allem Überfluss nimmt die Konkurrenz immer stärker zu.



Erst vergangene Woche machten Meldungen die Runde, dass der FC Bayern erneut Fahrt aufgenommen hat in Sachen Leroy Sane. Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll demnach erste „informelle Gespräche“ mit der neuen Berater-Agentur von Sane abgehalten haben. Offiziell verhandeln können die Bayern erst ab dem 1. April, wenn der Vertrag mit Sanes alten Beratern ausläuft.

Nach Informationen der „Sport BILD“ drohe die Bayern ihre bisherige Pole Position im Transferpoker rund um Sane zu verlieren. Demnach sind die Münchner weit entfernt von einer Einigung mit dem deutschen Nationalspieler.

Sane bekommt immer mehr Zweifel

Wie die „Sport BILD“ berichtet hatten die Bayern zuletzt im Januar direkten Kontakt mit Sane. Damals sprach sich der 24-jährige für einen Transfer im Winter aus. Die Bayern-Bossen lehnten dies jedoch ab und vertrösteten diesen auf den kommenden Sommer.

Das Problem dabei: Bisher sollen es weder beim Gehalt noch bei der sportlichen Perspektive eine Einigung zwischen den beiden Parteien geben. Dieser Umstand soll bei Sane Zweifel geweckt haben, ob ein Wechsel nach München noch zielführend ist.

Vor wenigen Monaten noch war der deutsche Rekordmeister der Top-Favorit in Sachen Sane, doch mittlerweile droht man den Vorsprung einzubüßen. Inzwischen haben auch andere europäischen Spitzenvereine Sane wieder auf dem Radar, allen voran Real Madrid und der FC Barcelona. Beide sollen bereits ihr Interesse hinterlegt haben.

Laut der „Sport BILD“ wird sich FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge zeitnah wieder in die Verhandlungen einschalten, um Sane die Wichtigkeit des Transfers nochmals zu symbolisieren.

Fakt ist, günstig wird Sane kommenden Sommer nicht. Trotzt Corona-Krise liegt die Verhandlungsbasis nach Informationen der „Sport BILD“ bei 80-100 Mio. Euro.