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FCB-Transfer-Politik droht zum Machtkampf zwischen Salihamidzic und Flick zu werden

Salihamidzic und Flick
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FCB-Trainer Hansi Flick hatte sich vor kurzem öffentlich über die Kaderplanung beim FC Bayern geäußert und dabei ein Veto-Recht für sich „eingefordert“. Wie die „Sport BILD“ berichtet, brodelt es hinter den Kulissen an der Säbener Straße derzeit. Demnach könnte es zu einem Machtkampf zwischen Flick und Sportdirektor Hasan Salihamidzic kommen, wenn es um Zusammensetzung des zukünftigen Bayern-Kaders geht.

Während die Bayern-Bosse derzeit mit der Corona-Krise an allen Fronten zu tun haben, bahnt sich Bayer-intern ein Machtkampf zwischen Hansi Flick und Hasan Salihamidzic an. Nach Informationen der „Sport BILD“ geht es dabei um ein Kompetenzgerangel und die Frage, wer die Kaderplanung in München verantwortet und maßgeblich beeinflussen kann und soll.

Das Verhältnis ist seit der Winterpause bereits angeknackst

Der FC Bayern steht vor wegweisenden Monaten, nicht nur sportlich, sondern auch in Sachen Kaderplanung. Die Liste an potenziellen Neuzugängen ist lang, die finanziellen Mittel hingegen beschränkt, vor allem in Zeiten der anhaltenden Corona-Krise.

Zu allem Überfluss droht die Kompetenzfrage bei den Transfers zu einer echten Zerreißprobe für die Bayern zu werden. Im Mittelpunkt dabei stehen allen voran Hansi Flick und Hasan Salihamidzic, die sich Gerüchten zufolge nicht bei allen Personalfragen einig sind.

Zu Beginn des Jahres gab es bereits einen ersten „Transfer-Zwist“ zwischen den beiden. Damals forderte Flick öffentlich neue Spieler und wurde dafür prompt von Salihamidzic gerüffelt, mit dem Verweis, dass man solche Dinge intern ansprechen sollte.

Die größte Streitfrage ist, wer entscheidet am Ende welche Spiele verpflichtet werden und welche nicht. Bestes Beispiel hierfür ist unter anderem die Personalie Timo Werner. Während Flick ein absoluter Fan von Werner ist, hat sich Salihamidzic bereits öffentlich gegen den RB-Stürmer ausgesprochen. Bei Leroy Sane sieht es genau anders herum aus. Der Flügelstürmer ist ein absoluter Wunschspieler von „Brazzo“, soll bei Flick aber nicht unbedingt die höchste Priorität genießen.

Faktisch verantwortet Salihamidzic als Sportdirektor die Zusammenstellung des Kaders. Doch gänzlich ohne den Trainer geht es nicht. Flick hatte zuletzt im „Sport BILD“-Interview mehr Rechte bei Transfer eingefordert. Dieser erneut öffentliche Vorstoß dürfte Salihamidzic sicherlich alles andere als gefallen haben. Es wird spannend zu sehen wie die Verantwortlichen in München diese drohenden Machtkampf in den Griff kriegen.