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Leipzig rechnet mit einem Werner-Verbleib: „Es gibt bisher keine Anfragen für ihn“

Timo Werner
Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

Timo Werner wurde in den vergangenen Wochen und Monaten mit zahlreichen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Der RB-Stürmer kann Leipzig dank einer Ausstiegsklausel im Sommer vorzeitig verlassen. Die Verantwortlichen der Sachen rechnen jedoch mit einem Verbleib des deutschen Nationalspielers.



Sportdirektor Markus Krösche äußerte sich im Gespräch mit der „BILD Zeitung“ über die sportliche Zukunft von Timo Werner und wie hoch die Chancen sind, dass der 24-jährige Stürmer über die Saison hinaus in Leipzig bleibt. Laut Krösche rechnet RB mit einem Verbleib ihres Top-Torjägers.

„Wir gehen davon aus, dass er bleibt“

Grund für diese optimistische Einstellung ist die Tatsache, dass laut Krösche bis dato noch keine Angebote für Werner eingegangen sind: „Es gibt bisher keine Anfragen für ihn. Also gehe ich davon aus, dass er nächstes Jahr bei uns ist“.

Zudem betonte der Fussball-Manager, dass auch der weiter Verlauf der Corona-Krise Einfluss auf einen möglichen Weggang nehmen wird: „Es hängt viel davon ab, wie sich der Transfermarkt entwickelt und ob die Ligen alle ihre Meisterschaften zu Ende spielen können“.

Werner wurde zuletzt mit nahezu allen namenhaften Top-Klubs in Verbindung gebracht, der FC Liverpool, Barcelona und dem FC Bayern wird ein „starkes Interesse“ nachgesagt.

Der deutsche Nationalspieler kann Leipzig Gerüchte zufolge im Sommer für 55 bis 60 Mio. Euro dank einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2023 laufenden Vertrag vorzeitig verlassen. Ein Wechsel nach Spanien ist durch die Corona-Krise fast schon vom Tisch, da die spanischen Klubs sehr stark unter der Corona-Krise leiden. Auch in England wird man in der kommenden Transferperiode sicherlich etwas zurückhaltender zur Sache gehen als noch in den vergangenen Jahren.

In München sorgt die Personalie Werner indes für Diskussionen. Während FCB-Coach Hansi Flick ein Fan des Stürmers ist und diesen liebend gerne verpflichten würde, scheint Sportdirektor Hasan Salihamidzic einen Transfer (noch) zu blockieren.